Aufstellungsversammlung des Arbeitskreises Wählergemeinschaft
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CELLE/AHNSBECK.„Verwaltungshandeln ist nicht per se immer richtig!“ Mit diesen Worten eröffnet Torsten Schoeps die Sitzung und setzt damit gleich den Ton.
Zu seiner Aufstellungsversammlung für die Kreistagswahl hat sich der Arbeitskreis der Wählergemeinschaften dieses Mal in Ahnsbeck getroffen. Seit gut 50 Jahren stehen die Wählergemeinschaften im Landkreis Celle für sachorientierte, parteiunabhängige Politik von BürgerInnen für BürgerInnen.
„Auch zu dieser Kommunalwahl haben wir es wieder geschafft, viele neue, auch junge und vor allen Dingen engagierte KandidatInnen für eine Kandidatur gewinnen zu können. Zusammen mit den vielen bereits erfahrenen KommunalpolitikerInnen bilden wir ein zukunftsfähiges und schlagkräftiges Team, dass sowohl für eine Verjüngung als auch eine Modernisierung der Wählergemeinschaften selbst als auch ihrer Politik sorgen wird.“, freut sich Torsten Schoeps, Vorsitzender des Arbeitskreises der Wählergemeinschaften im Landkreis Celle.
44 Kandidatinnen und Kandidaten finden sich auf den Listen für die fünf Wahlbereiche der Kreistagswahl wieder.
„Ein großartiger Erfolg und zugleich ein tolles Zeichen dafür, dass allen Unkenrufen zum Trotz das Interesse an Kommunalpolitik widererwartend groß zu sein scheint.“, ergänzt Ulrich Kaiser, Fraktionsvorsitzender der Wählergemeinschaften im Kreistag.
Dabei finden sich Männer und Frauen im Verhältnis 25 zu 19 wieder sowie die unterschiedlichsten Jahrgänge und Berufe. Vom 81-jährigen Verwaltungsangestellten bis hin zur 30-jährigen Rettungssanitäterin, von der 80-jährigen Friseurmeisterin bis zur 40-jährigen Physiotherapeutin.
„Aufstellungsversammlungen sind formal für Parteien als auch Wählergemeinschaften notwendig, aber ebenso langweilig für die Wählerinnen und Wähler. Denn was macht dann den Unterschied?“, stellt Torsten Schoeps in den Raum.
„Wir vertrauen nicht blindlings Verwaltungsvorlagen. Wenn wir etwas nicht wissen, machen wir uns sachkundig. Wir wollen keine Entscheidungen in Hinterzimmern, die die Bürgerinnen und Bürger anschließend vor den Kopf stoßen. Wir sind bereit, auch mal vor Gericht zu ziehen. Wir müssen nicht entgegen unserem Gewissen einem Fraktionszwang folgen. Wir bekommen keine Vorgaben aus irgendwelchen Parteizentralen. Wir wollen gestalten statt verwalten. Wir streben keine Parteikarrieren an. Wir wollen unsere Wählerinnen und Wähler mitnehmen, wollen Politik von BürgerInnen für BürgerInnen machen.“, erklärt Fraktionsgeschäftsführer Kai Peters den Unterschied, den die Wählergemeinschaften zu den etablierten Parteien im Landkreis Celle machen.
Der Auftakt hierfür wurde heute gemacht.
Text: Wählergemeinschaft














