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Artenschutz missachtet und dennoch Fachberater im Lachendorfer Umweltausschuss

LACHENDORF. In der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates Lachendorf wurde das Mitglied der CDU-Fraktion Alfred Rabe zum Fachberater des Umweltausschusses der Samtgemeinde Lachendorf ernannt. Vor dem Hintergrund seiner Tätigkeit als Ameisenheger in den vergangenen Monaten eine Entscheidung, die manchen Naturschützer erstaunen mag.



Er sollte sie retten und anschließend hegen und pflegen. Denn die auf dem neuen Feuerwehrgelände in Westercelle entdeckte hügelbauende Waldameise steht unter Naturschutz. Doch der von der Deutschen Ameisenschutzwarte empfohlene und von der Stadt Celle beauftragte Alfred Rabe erwies sich im Herbst 2020 und Frühjahr 2021 eher als Ameisenkiller denn als Ameisenheger. Er arbeitete weder fach- noch artgerecht, so dass die Umsiedlung für einen großen Teil des Bestandes scheiterte. Rabe hatte es am nötigen Zeitaufwand und der gebotenen Sorgfalt fehlen lassen (CH berichtete, s.u.).


Lange stützte die Untere Naturschutzbehörde (UNB) im Celler Rathaus das Mitglied der Lachendorfer CDU, nachdem Kritik aus den Reihen von Celler Bürgern, der Kreisgruppe des BUND sowie der Grünen am unsachgemäßen Vorgehen laut geworden war. Doch im Frühjahr dieses Jahres zeigte die UNB unmissverständlich, dass ein Umdenken stattgefunden hatte. Sie entzog dem „Ameisenheger“ Alfred Rabe die Beauftragung und übertrug den Abschluss der artenschutzrechtlichen Aufgaben auf dem Gelände in Westercelle einem vom BUND vorgeschlagenen Expertenteam. Auch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises erteilte Alfred Rabe keine Genehmigungen mehr für seine Tätigkeiten im weiten Umkreis Celles (CH berichtete).


Dennoch hielt das CDU-Mitglied nun Einzug in das politische Gremium der Samtgemeinde Lachendorf, dem der Schutz der Flora und Fauna in der Region obliegt.




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