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Aktivisten fordern "Preise runter"


Fotograf: "Charly Rinner"

CELLE. Gestern haben sich einige Aktivisten zu einem „Offenen Treffen gegen Preiserhöhung - Celle“ angeschlossen und im Rahmen einer Bewegung unter dem Namen "Bündnis gegen Preiserhöhungen" auf dem Bahnhofsvorplatz gegen die hohe Inflation protestiert. Es sei die zweite Veranstaltung dieser Art gewesen. "Wieder wurden hunderte Flyer an Passant:innen verteilt, in denen die höheren Preise thematisiert und die Umverteilung von großen Vermögen und den Unkosten der bestehenden und kommenden Krisen gefordert wurde", heißt es in der heutigen Pressemeldung.

Auch wenn aktuell von der Regierung Entlastungen und Rettungsschirme geplant werden, bezweifeln die Aktiven der Gruppe, dass die Gelder ausreichend bei den einfachen Menschen ankommen würden. „Auch während der Corona-Krise gab es riesige Summen an Unterstützungsgelder, die zu großen Teilen auch von Großunternehmen beansprucht wurden. Nur wenn ein Milliarden-Unternehmen mal keine schwarzen Zahlen schreibt, muss nicht gleich mit öffentlichen Geldern nachgeholfen werden. Riesige Manager-Gehälter gehören zum Beispiel gestrichen", so eine namentlich nicht genannte Sprecherin der Gruppe.

Das Ziel der Aktionen sei es, mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch zu kommen. Denn viele Menschen hätten nach Ansicht der Protestierenden keine Hoffnung, dass sich die ungleichen Verhältnisse ändern werden. Einer der ebenfalls namentlich nicht genannten Organisator wird in der Meldung wie folgt zitiert: „Wenn die 99% der Menschen, die deutlich weniger besitzen sich zusammentun und eine Umverteilung einfordern, können sich die ungerechten Zustände noch ändern. Das funktioniert aber nicht im Kapitalismus. Es braucht einen starken gesellschaftlichen Willen für Veränderungen und deswegen sind wir aktiv und werden weitermachen.“

Laut der Gruppe sei es wichtig, dass gesellschaftlich neue Wege gegen Unterdrückung und Ausbeutung gedacht und gegangen werden. Das „Offene Treffen gegen Preiserhöhung“ soll am 17.10. stattfinden.

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