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75 Jahre Frauenchor Eschede – Ein Fest des Singens und der Gemeinschaft

  • Extern
  • vor 22 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit
Alle beteiligten Sänger- und Sängerinnen mit dem Kanon "Dona nobis pacem"- zu Deutsch "Schenke uns Frieden"- auf der Bühne. Foto: Schworm
Alle beteiligten Sänger- und Sängerinnen mit dem Kanon "Dona nobis pacem"- zu Deutsch "Schenke uns Frieden"- auf der Bühne. Foto: Schworm

ESCHEDE. Der Frauenchor Eschede hat sein 75-jähriges Bestehen mit einem Festkommers in der „Glockenkolkhalle“ feierlich begangen. Zugleich nutzte der Chor die Gelegenheit, Mitglieder, Freunde und Vertreter des Chorwesens aus dem Landes- und Kreischorverband willkommen zu heißen.


Die 2. Vorsitzende Heike Schecker gab in ihrer Begrüßungsrede persönliche Einblicke in ihre Anfangszeit beim Chor: von der Anekdote, als die Schwiegermutter Vorsitzende war, bis hin zu dem Moment, in dem man aus reiner Laune mitmachen wollte.


Trotz anfänglicher Hemmungen gegenüber den älteren, traditionsbewussten Chorsängerinnen, der klassischen Chorbekleidung und des umfangreichen Liedguts habe das Singen letztlich den Weg frei gemacht und spüre sich bis heute nach wie vor lohnend an. Der Rückblick der Vereinskultur zeigte die wechselvolle Vereinsentwicklung: Zeiten mit über 50 aktiven Sängerinnen, gefolgt von Phasen des Schrumpfens infolge wechselnder Chorleitungen sowie gesundheitlicher und altersbedingter Austritte. Gegenwärtig zählt der Verein 15 singende und ebenso viele passive Mitglieder.


Der Vorsitzende des Kreischorverbandes, Matthias Blazek, brachte die Geschichte der Chorgründung in einen größeren Kontext: Es sei eine Zeit gewesen, in der der Wiederaufbau der Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg vorangetrieben wurde und Versammlungen eingeschränkt waren, doch der Wille zum gemeinsamen Musizieren blieb stark. Bürgermeister Heinrich Lange betonte die positiven Effekte des Singens auf Stressabbau, Stimmung, Gedächtnis und soziales Leben. Zum Wunsch an den Chor, weiterhin viele Menschen mit Gesang zu begeistern, fügte er eine kollektive Hoffnung auf Ansteckung durch Musik hinzu. Auch die Kirchenvertreterinnen gratulierten und würdigten die Rolle des Chores in Gottesdiensten. Gäste aus dem gesamten Chorwesen gratulierten ebenfalls herzlich.


Karl-Heinz Sermond, Vizepräsident des Chorverbandes Niedersachsen-Bremen, überbrachte die Grußworte des Präsidiums und übergab dem Chor eine Ehrenurkunde zum 75-jährigen Jubiläum an die Vorsitzende.


Die Chorleiterin Christin Benedix moderierte bis dahin durch das Programm. In mehrsprachiger Vielstimmigkeit präsentierten die Sängerinnen unter dem Motto Willkommen liebe Gäste das afrikanische Lied „Si ma ma kaa“ in drei Sprachen, eine Kostprobe ihres Könnens.


Das abwechslungsreiche Nachmittagsprogramm brachte weitere Highlights: Das „Ein Likörchen für das Frauenchörchen“ brillierte in einer humorvollen Fassung; „Samba lelé“ zeigte die klangliche Vielseitigkeit des kleinen engagierten Ensembles.


Außerdem trat der Feuerwehrmusikzug Eschede auf, dessen Musikertruppe mit Lob überschüttet wurde – von Altbewährtem wie dem „Steigerlied“ bis zu einem Medley aus Peter Maffay und modernen Shantys.


Weitere Programmpunkte: Der Singkreis Hohne bereicherte das Fest mit einer Länderrundreise durch Italien, Holland und New York, der Gemischte Chor Nienhof gemeinsam mit dem Chor Querbeet steuerte ein abwechslungsreiches Repertoire bei, darunter „Die Gedanken sind frei“ und „Solang man Träume noch leben kann“. Den Schlusspunkt setzte der Kanon „Dona nobis pacem“, den alle Beteiligten und das Publikum gemeinsam sangen – ein symbolischer Moment des Friedens.


Der Festtag zeigte deutlich: Der Frauenchor Eschede ist nicht nur eine sangeskräftige Gemeinschaft, sondern auch eine lebendige Verbindung von Tradition und Gegenwart, die Jung und Alt zusammenbringt und das Singen in die Gemeinschaft trägt. Die Vorstände, Sängerinnen und Unterstützer blicken hoffnungsvoll in die Zukunft und setzen die Tradition fort, Menschen fürs Singen zu begeistern.




Text: Ute Schworm

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