65 Jahre Unteroffizier-Vereinigung Hambühren e. V.





HAMBÜHREN | LESERBEITRAG.

Bei der vergangenen Jubiläumsfeier im Jahr 2017 waren sich die Verantwortlichen einig, dass zukünftig alle fünf Jahre das Jubiläum der Vereinigung gefeiert werden soll. Entsprechend den Wünschen und Vorstellungen der Mitglieder und des Vorstandes wurden die Planungen vor Kurzem in die Tat umgesetzt. So begrüßte der 1. Vorsitzende Peter Witting am Samstag, 27.08.2022 um 14:00 Uhr mehr als 60 Mitglieder und Gäste im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Hambühren. Besonders begrüßt wurden der Ehrenpräsident Helmut Brümmer, die 3 anwesenden Ehrenvorsitzenden (was so zum ersten Mal geschehen ist) Klaus Vespermann, Udo Mette und Peter Stübbe sowie die anwesenden Ehrenmitglieder. Der Einladung folgten auch der hiesige MdL Thomas Adasch, der seit langem ein guter Freund und Gönner der Vereinigung ist, der Vorsitzende des Schützenvereins Hambühren e. V. Jörg Lehne mit Gattin, von der Campinggemeinschaft Hambühren e. V. die 1. Vorsitzende Claudia Sarnowski mit Gatten und vom Roten Kreuz Ortsverein Oldau-Ovelgönne-Hambühren der 1. Vorsitzende Lothar Pietzel mit Gattin. Weitere eingeladene Vereine und Verbände hatten sich wegen Terminüberschreitungen abgemeldet.


Nach der Begrüßung wurde das reichhaltige Kaffeebuffet mit 4 verschiedenen Blechkuchen, Kaffee und diversen Teesorten eröffnet. Das Mitglied der Unteroffizier-Vereinigung Georg Walgenbach hatte noch eine ganz besondere Überraschung als Grußwort mitgebracht. Vor vielen Jahren diente der Wehrpflichtige Dietmar Wischmeyer bei dem Fernmeldesektor Q in Hambühren. Das ist grundsätzlich nichts Besonderes, wenn dieser Kamerad nicht heute unter dem Namen „Günther der Treckerfahrer“ bei Guten Morgen Niedersachsen und auch FFN bekannt wäre. Leider konnte „Günther“ nicht persönlich vorbeischauen, da er zeitgleich einen Auftritt zu absolvieren hatte. Aber per MP3 gratulierte „Günther“ uns in seiner typischen Art und Weise. Das war eine gelungene Überraschung und Danke dafür! Zu der Kaffeetafel trat der Shantychor Salzwasser-Riege aus Hambühren auf. Neben den meistbekannten maritimen Liedern und anderen Songs wurde ordentlich mitgesungen und auch geschunkelt. Nach Beendigung des eigentlichen Programms hallten die Zugabe Rufe laut durch die Halle und so folgten noch ein paar Zugaben der Salzwasser-Riege. Anschließend hatten die Gäste die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen, denn einige hatten sich jahrelang nicht gesehen und auch nicht gesprochen. Da wurden doch viele Erinnerungen wach und so manche Anekdote aus der aktiven Dienstzeit erzählt. Mit der tatkräftigen Unterstützung der Kameraden Patrick und Tobias Wersch, Andreas Knoop und Bernd Krämer von der Freiwilligen Feuerwehr Hambühren musste kein einziger Gast dieser Veranstaltung lange auf ein gekühltes Getränk vom Fass oder aus der Flasche warten. Neugierig waren die Gäste schon seit Beginn der Veranstaltung, was denn Marcus Rausch, Alexander Weber und Michael Wichern den ganzen Tag in der Küche so schnippeln. Zur gegebenen Zeit wurde das Holz in der vorbereiteten Feldküche angezündet und dann war jedem klar, hier wird heute selbst gekocht. Es ist schon erstaunlich, wieviel Zutaten bei mehr als 60 Teilnehmern für eine kräftige Erbsensuppe benötigt werden. Bevor allerdings gegessen wurde, trat der Spielmannszug Hambühren e. V. noch bei der Veranstaltung auf. Das Musikrepertoire schien auf die Vereinigung abgestimmt zu sein, denn hier waren die meisten Lieder auch bekannt und luden zum Mitsingen und Schunkeln ein. Nach einigen Zugaben beendeten die Musiker ihren Auftritt und der große Moment war gekommen. Wie schmeckt die durch und durch selbstgemachte Erbsensuppe? Der wahre Geschmack übertraf bei weitem die Vorstellungen aller Anwesenden. Ausdrücke wie „Genial, Super, Lecker und Klasse“ wiederholten sich den ganzen Abend. Gedacht war die Suppe für 80 Personen mit großem Nachschlag und übrig geblieben sind ganze 10 Portionen. Es stand fest, dass niemand mehr hungrig sein konnte.

Natürlich darf nach so einer kräftigen Speise der „Verdauer“ nicht fehlen und so ließ es sich der 1. Vorsitzende Peter Witting nicht nehmen und servierte den Gästen das ganz neu erworbene Frequenzwasser (hat was mit der früheren Aufgabe der Horchfunker zu tun) und die ebenfalls ganz neu abgefüllte Q-Milch (Fernmeldesektor Q), Diese Aufgabe übernahm anschließend das Ehrenmitglied Klaus Heuer.


Zu diesem Zeitpunkt war die Stimmung fast auf dem Siedepunkt gekommen, aber eine weitere Überraschung folgte noch. Plötzlich erklang schottische Musik. Ein junger Mann im passenden Outfit und Schottenrock spielte für uns auf seinem Dudelsack. Niko Walgenbach (Sohn von unserem Mitglied Georg) krönte den Abend mit wunderschönen Liedern. Neben Amazing Grace spielte Niko auch das beliebte Lied Highland Cathedral wobei er von Sven Höfer an der Trommel und Peter Witting auf der Pauke begleitet wurde. Nach diesem Programm und fortgeschrittener Stunde traten einige weitgereiste Gäste ihren Heimweg an und die Verbliebenen versammelten sich zu noch feucht fröhlichen Gesprächen bis in die Morgenstunden an dem Getränkewagen.

Was bleibt sind die Erinnerungen an einen gelungenen Nachmittag und Abend. Den bereits erwähnten Musikern und Helfern der FFW Hambühren (zusätzlich noch erwähnen möchte ich Klaus Wersch und Gerd Bärwald) sowie den Mitgliedern der Unteroffizier-Vereinigung (Helmut Brümmer, Udo Mette, Jürgen Griesel, Klaus Heuer, Horst Klitsch, Henry Aldag und Reiner Dralle) danke ich für die hervorragende Unterstützung und Zusammenarbeit. Ein gesonderter Dank geht an unser Mitglied Conny Dralle, welche unsere Tische passend zu der Veranstaltung dekoriert hat.

Bleibt zum Schluss allen zu danken, die der Vereinigung ein Geschenke oder finanzielle Unterstützungen mitgebracht haben!

Peter Witting

1. Vorsitzender

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