15 Euro pro Stunde ist das Minimum fürs Saubermachen im Kreis Celle
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CELLE. Sie machen alles picobello: Rund 850 Reinigungskräfte sorgen im Landkreis Celle für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und im Krankenhaus. Ab Januar bekommen sie dafür mehr Geld: Der Stundenlohn für Reinigungskräfte steigt auf mindestens 15 Euro. Das teilt die IG BAU Nord-Ost-Niedersachsen mit. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft beruft sich bei den Beschäftigtenzahlen auf Angaben der Arbeitsagentur.„Wer Fassaden oder Fenster reinigt, bekommt jetzt sogar 18,40 Euro pro Stunde. Denn das ist der neue Mindestlohn für die Außenreinigung. Egal, wer wo saubermacht: Die neuen Lohn-Limits in der Gebäudereinigung sind das Minimum, das in der Gebäudereinigung bezahlt werden muss“, sagt Ulrich Boes von der IG BAU Nord-Ost-Niedersachsen. Alle 29 Gebäudereiniger-Unternehmen im Landkreis Celle müssten sich daran halten.„Gebäudereinigerinnen und Fassadenreiniger sorgen für Sauberkeit. Sie machen im Kreis Celle einen wichtigen und harten Job. Der wird durch die neuen Branchen-Mindestlöhne jetzt deutlich fairer bezahlt“, sagt Boes. Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk lohne sich: „Azubis starten ihre Ausbildung mit 1.000 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hause. Und im dritten Jahr haben Gebäudereiniger-Azubis 1.300 Euro pro Monat im Portemonnaie“, so der stellvertretende Vorsitzende der IG BAU Nord-Ost-Niedersachsen, Ulrich Boes.
Text: Industriegewerkschaft, Bauen-Agrar-Umwelt














