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Wolfs-Abschüsse: Otte kritisiert Ministerin Lemke

CELLE. Bundesumweltministerin Steffi Lemke will schnellere Abschüsse einzelner Wölfe in Deutschland ermöglichen. Damit will die Grünen-Politikerin auf die immer zahlreicheren Fälle getöteter Schafe und Weidetiere reagieren. "Dort wo Wölfe Schafe reißen, (...) müssen wir diese Wölfe schießen, weil sie gelernt haben, dass man dort leichte Beute machen kann", sagte Lemke in Berlin. Ein anlassloses Abschießen von Wölfen dürfe es aber weiter nicht geben. Der Celler CDU-Bundestagsabgeordnete Henning Otte kritisiert die Vorschläge als "völlig unzureichend".


Zwar wolle die Ministerin die Abschüsse von Wölfen erleichtern, die bereits Weidetiere gerissen haben, sie ändere aber nicht das Bundesnaturschutzgesetz, so Otte. "Dies will sie über Rechtsverordnungen der Länder umsetzen lassen. Besser wäre es gewesen, wenn sie in ihrem Zuständigkeits- und Verantwortungsbereich das Bundesnaturschutzgesetz angepasst hätte." Es sei lediglich ein Verschieben des Problems auf die Länder: "Sie versäumt es abermals, den günstigen Erhaltungszustand festzustellen und an die Europäische Kommission zu melden. Außerdem verhindert sie die Umsetzung des im Koalitionsvertrages der Ampel-Regierung vereinbarte Umsetzung eines regionalen Wolfsmanagements."


Otte fordert, wolfsfreie Gebiete zum Beispiel an den Deichen und Almen einzurichten. "Bei vorhandenen Überbeständen wie in der Lüneburger Heide (wie auch in Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen) und anderswo muss es eine Reduzierung der Zahlen geben", so der Bundestagsabgeordnete. "Ministerin Lemke lässt dem ungezügelten Anstieg der Wolfsbestände weiterhin freien Lauf. Damit verschlimmert sie die Situation im Ländlichen Raum und macht ein späteres Eingreifen nochmals schwieriger. Die Bundesministerin verkennt die Probleme von Menschen und Tier, wenn dem größten Raubtier keine Grenzen gesetzt werden."

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