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„Wo bleibt die Wertschätzung?“ – Rund 200 Arbeitnehmer bei ver.di-Warnstreik


Einstündige ver.di-Kundgebung für mehr Lohn auf der Stechbahn Fotos: Peter Müller

CELLE. Ein Arbeitgebervertreter bei einer ver.di-Kundgebung, der so offene Worte spricht wie „Es reicht langsam. Wir haben kein Geld für #Lohnerhöhungen, wir brauchen es für die Energiewende und Führungskräfte.“ Was war da los auf der Celler Stechbahn am heutigen Mittag?


Eine Versammlung mit einem spielerischen Dialog. Die Vorsitzende des Celler ver.di-Ortsvereins Susanne Bornewasser bildete den Gegenpart, antwortete ebenfalls sehr deutlich. Überspitzt wurden die Argumente der beiden Parteien, Arbeitnehmer auf der einen und Arbeitgeber auf der anderen Seite, vorgetragen.


Das Publikum setzte sich zusammen aus rund 200 Beschäftigten, sie waren dem Aufruf der #Dienstleistungs-#Gewerkschaft ver.di zu einem einstündigen #Warnstreik vor der morgen beginnenden zweiten Verhandlungsrunde gefolgt. Mitarbeiter des Allgemeinen Krankenhauses, der Sparkassen, des Wasser- und Schifffahrtsamtes, der Stadt- und Landkreisverwaltung sowie des Abfallzweckverbandes protestierten heftig bei den Argumenten der Arbeitgeberseite, vorgetragen von Andree Luhmann, und applaudierten bei den Redebeiträgen der Vertreterin ihrer Interessen, Susanne Bornewasser.

Diese bestehen in einer Forderung der Gewerkschaft von 10,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber ein Plus von 500 Euro im Monat für die rund 2,5 Mio Beschäftigten des #öffentlichen #Dienstes bei Bund und Kommunen und liegen den Arbeitgebern als Angebot vor.

Der Gewerkschaftssekretär für Bund und Kommunen Lorenzo Poli moderierte. „Wo bleibt die Wertschätzung?“ lautete nur eine rhetorische Frage, die die zu geringe Entlohnung angesichts von Inflation und tagtäglich im Einkaufskorb abzulesender steigender Verbraucherpreise deutlich machen sollten. Es gehe nur um Inflationsausgleich, „um keine Sonderforderungen“, betonte Poli. „Das Geld fehlt an der Basis, da, wo die Arbeit geleistet wird.“ Eine Konsequenz sei beispielsweise, dass junge Leute nach der Ausbildung abwandern würden. „Der öffentliche Dienst kann mit der Privatwirtschaft nicht mithalten.“ Aufgrund des Fachkräftemangels komme es zu unbezahlten Überstunden, hieß es. "Es fehlen Mittel und Fachkräfte, allein 173.000 in den Kitas", führte der Gewerkschaftssekretär neben zahlreichen anderen Argumenten für Lohnsteigerungen aus.


Ein Durchbruch wird bei den morgigen Verhandlungen noch nicht erwartet, ein Termin für eine dritte Runde im März ist bereits festgelegt.



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