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Weihnachtsgeschenke für JVA-Häftlinge: 200 Tüten-Spender gesucht


CELLE. Gerade die Weihnachtstage sind für Menschen in Haft oft schwer zu ertragen. Kontakte in die Welt jenseits der Gitter gibt es bei vielen kaum noch. Gerade zu Weihnachten, wenn alles feiert, wird die Einsamkeit besonders spürbar. Darum führt die Celler Anlaufstelle Projekt Brückenbau mit der Justizvollzugsanstalt Celle das Projekt „200 für Celle“ durch. „Wir wollen die Gefangenen in die Gemeinschaft der Feiernden mit hineinnehmen. Ausgrenzung nämlich widerspricht dem Gedanken der Resozialisierung“, so Leonie Krause von der Anlaufstelle.

Familie und Freundeskreis dürfen in Niedersachsen keine Weihnachtsgeschenke schicken; die Kontrolle wäre zu aufwendig. Darum bekommt jeder einzelne der über 200 Inhaftierten der JVA Celle eine Weihnachtstüte geschenkt. Dinge wie Lebkuchen, Kaffee und Duschgel sind darin, dazu ein Kartengruß. „Es ist eine Geste, die ermutigen und zeigen soll, dass Menschen in Haft nicht vergessen sind“, erläutert Leonie Krause.

Leonie Krause hofft auf mindestens 200 Cellerinnen und Celler, die die Kosten für je eine Tüte übernehmen, eben „200 für Celle“. Kurz vor Heiligabend wird sie die Tüten zusammen mit Mitarbeitenden der JVA Celle jedem einzelnen Gefangenen übergeben. „Dann in all die glücklichen Gesichter zu sehen, das ist für mich immer einer der Höhepunkte des Jahres.“


Die Anlaufstelle „Projekt Brückenbau“ gehört zum Schwarzen Kreuz Christliche Straffälligenhilfe e.V. Diese Organisation hilft seit 1925 bundesweit Straffälligen und ihren Familien. Sein Anliegen ist es, Inhaftierte in eine bessere Zukunft ohne Straftaten zu begleiten und damit gleichzeitig neues Leid und neue Opfer zu verhindern. Die Geschäftsstelle in Celle begleitet und berät die rund 700 Ehrenamtlichen und Mitglieder. Das Schwarze Kreuz ist Mitglied in den Diakonischen Werken in Niedersachsen und Sachsen. Finanziert wird die Arbeit vor allem über Spenden.


Text: Ute Passarge


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