Wanderausstellung "zusammen.schrauben..."


Foto: Fotostudio Loeper

CELLE. Vom 01. März bis 15. Mai zeigt das Bomann-Museum Celle die Wanderausstellung „zusammen.schrauben – A Culture of Repair and Making“. Die Ausstellung widmet sich dem Revival der Reparaturkultur, wie sie sich zum Beispiel in Form von Repair Cafés zeigt. Das Bomann-Museum stellt sie in Kontext der historischen Reparaturkultur der alten Heide-Bauernhöfe und stellt die Frage: Was können wir aus der Vergangenheit für eine nachhaltige Zukunft lernen?


Das transdisziplinäre Forschungsprojekt „REPARA/KUL/TUR“ beleuchtet, wie Orte des Reparierens und Selbermachens wahrgenommen und erlebt werden, was Menschen zum Reparieren und Selbermachen bewegt und wie dies den alltäglichen Konsum verändern kann. Die Ergebnisse dieses Projekts fließen in der Wanderausstellung „zusammen.schrauben – A Culture of Repair and Making“ zusammen. An sechs zum Teil interaktiven Stationen ermöglicht sie einen Blick auf die Bedeutung einer modernen Reparatur-Kultur, wie auch auf ihre vielseitige Praxis.


Das Bomann-Museum zeigt die Wanderausstellung in den Räumen der Dauerausstellung „Rauch, Gestank und Plackerei – Das Bauernhaus“. Diese Intervention gibt Denkanstöße, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen sowie die uralte Kultur des Reparierens, Flickens und Umnutzens wiederzuentdecken und für die Zukunft neu zu interpretieren. Besucher und Besucherinnen begegnen dabei der Emotionalen Bindung von Menschen an Gegenständen, der Schwarmintelligenz beim Reparieren, Gemeinschaft und Kreativität bei der Umnutzung von Dingen und Werkzeugen. Durch die Information, Zitate, Bilder und Mitmach-Stationen der Ausstellung wird Lust geweckt, Dinge nicht mehr direkt wegzuwerfen. Man möchte an ihrer Reparatur tüfteln, die eigenen Fähigkeiten testen und ganz nebenbei der Umwelt etwas Gutes tun. Die Ausstellung findet statt in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin, Zentrum Technik und Gesellschaft.



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