Vortrag am 15. Oktober: „Das Konzentrationslager Bergen-Belsen und das historische Erbe“

CELLE. „Das Konzentrationslager Bergen-Belsen und das historische Erbe“, so lautet der Titel eines Vortragsabends in der Celler Synagoge, Im Kreise 24. Dazu referiert am Donnerstag, 15. Oktober, Claudia Dettmar-Müller, Bürgermeisterin der Stadt Bergen. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Veranstalter ist das Stadtarchiv Celle.
Der Frage, was die Bürger Bergens über das Konzentrationslager Bergen-Belsen wussten, ging Claudia Dettmar-Müller in ihrer Magisterarbeit nach. Hierzu führte sie eine Reihe von Interviews mit Zeitzeugen. Vielen fiel die Auseinandersetzung mit den Verbrechen vor der eigenen Haustür sichtlich schwer. Heute ist die Stadt Bergen eng mit der Gedenkstätte Bergen-Belsen verbunden. Das Leitbild „Bergen – Stadt des Friedens und der Internationalität“ steht für ein kritisches Geschichtsbewusstsein, internationale Beziehungen und ein friedliches Zusammenleben. Alle zwei Jahre kommen Jugendliche aus ganz Europa zu den Anne-Frank-Friedenstagen zusammen, um über Toleranz, Frieden und den Kampf gegen Rassismus zu diskutieren. Die Rollen als Historikerin, Politologin und Bürgermeisterin greifen in der Erinnerungskultur ineinander. In ihrem Vortrag wird sie über ihre Forschungsergebnisse und den heutigen Umgang mit dem historischen Erbe berichten.
Text: Stadt Celle














