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"Unsere Sparkasse ist solide gewachsen"


Vorstand der Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg: (von links) Bernd Schmid, Stefan Gratzfeld, Tim Faß Foto: Sparkasse CGW

CELLE/GIFHORN/WOLFSBURG. Der Vorstand der Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg zeigte sich auf seiner #Bilanzpressekonferenz zufrieden mit dem "herausfordernden Geschäftsjahr 2022". Unsere #Sparkasse ist solide gewachsen", resümierte Stefan Gratzfeld.


Die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg blickt auf ein solides #Geschäftsergebnis im Jahr 2022 zurück und zeigt sich weiterhin als starke und verlässliche Partnerin in der Region. „Das Jahr 2022 war geprägt von hohen Inflationsraten, Energiepreisen, gestiegenen Zinsen und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine. Die daraus resultierenden Herausforderungen haben uns als Sparkasse gerade in den persönlichen Beratungsgesprächen gefordert“, sagt Vorstandsvorsitzender Stefan Gratzfeld. Die Konjunktur und Kapitalmärkte standen und stehen weiterhin vor großen Herausforderungen: „Genau dieser Herausforderungen sind wir uns bewusst. Entsprechend werden wir auch weiterhin persönlich und individuell beraten, um unsere Kundinnen und Kunden optimal bei ihren Finanzthemen zu begleiten“, so der Vorstandsvorsitzende weiter. In diesem Zusammenhang bedankte sich Stefan Gratzfeld auch im Namen seiner Vorstandskollegen bei allen Mitarbeitenden der Sparkasse für das gezeigte Engagement. „Egal, ob im Vertrieb oder den internen Bereichen: Unser Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren hohen Einsatz. Sie stehen auch in unruhigen Zeiten unmittelbar an der Seite unserer Kundinnen und Kunden.“


SOLIDE GESCHÄFTSZAHLEN

Die Geschäftszahlen des vergangenen Jahres spiegeln ein solides Ergebnis wider. Der Jahresüberschuss beträgt für das Geschäftsjahr 2022 rund 4,94 Millionen Euro. Ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr von rund 6,7 %. Der Bestand im Kreditgeschäft wuchs um fast fünf Prozent auf 5,36 Milliarden Euro. Die Einlagen erhöhten sich leicht auf 6,12 Milliarden Euro gegenüber 6,11 Milliarden im Jahr 2021. Der Bereich der Wertpapierdepots verzeichnete zum Stichtag einen Rückgang um 5,3 % auf 2,02 Milliarden Euro. „Wertpapiere bleiben dennoch der wichtigste Baustein bei einer langfristigen Geldanlage. Die Historie hat immer wieder bewiesen, dass gerade schwankende Märkte und steigende Zinsen eine Chance bieten, in den Bereich der Wertpapieranlagen einzusteigen“, so Gratzfeld. Die Bilanzsumme lag zum Jahresende bei 7,59 Milliarden Euro und somit rund 3 % über dem Wert aus 2021.

KUNDEN- UND SERVICEORIENTIERTES ANGEBOT

Im vergangenen Jahr wurde transparent und auf unterschiedlichen Kanälen über die Umwandlung von fünf Filialen hin zu SB-Standorten informiert. „Wir haben diesen Prozess frühzeitig gestartet und können rückblickend feststellen, dass unsere Kommunikation zu den Mitarbeitenden, Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit sehr gut funktioniert hat. Vom persönlichen Gespräch ausgehend, über die Information an unsere Kundschaft per Brief bis hin zum Aushang von Plakaten vor Ort: Mit dieser größtmöglichen Transparenz haben wir die richtige Entscheidung getroffen“, so Dr. Bernd Schmid, Mitglied des Vorstandes. Nach der Auftaktkommunikation im Mai 2022 wurden die Filialen Wietze, Wahrenholz, Steimkerberg, Heiligendorf und Ehmen im Dezember zu SB-Standorten umgewandelt. Im Übrigen sind Beratungsgespräche in Wahrenholz und Ehmen bis auf Weiteres mittels einer Terminvereinbarung möglich. Neben dem Service und der Beratung vor Ort nutzen Kundinnen und Kunden immer stärker weitere Kanäle: „Das Dialog-Center unserer Sparkasse ist oftmals erster Ansprechpartner, wenn es um Fragen und Wünsche der Kundschaft geht. Über 30.000 Anrufe im Monat sprechen für sich. Die Mitarbeitenden kümmern sich kompetent um Hilfestellung beim Online-Banking, um Fragen rund um unsere Girokonten, aber auch um beratungsfreie Wertpapier-Geschäfte, Basisversicherungen, Kredite und viele weitere Produkte und Dienstleistungen“, so Dr. Schmid. Im Firmenkunden-Center hat die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg darüber hinaus im vergangenen Jahr das S-Firmenkundenportal eingebettet. Auch außerhalb von Beratungszeiten können Unternehmerinnen und Unternehmer somit Bankgeschäfte einfach und bequem erledigen. Ferner bietet das Portal die Möglichkeit, rund um die Uhr direkt und eigenständig Kredite abzuschließen oder das Online-Banking-Limit zu erhöhen. Als Alleinstellungsmerkmal der Sparkassenorganisation ist auch das Nutzerberechtigungsmodul hervorzuheben, mit welchem beispielsweise die Geschäftsführenden den Mitarbeitenden oder den Steuerberatenden unterschiedliche Rechte in den Bankgeschäften zuweisen können. Kundinnen und Kunden werden immer digitaler: „Unsere Online-Banking-Quote ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Über 77 % unserer Kundschaft nutzt mittlerweile diesen zeitgemäßen Kanal. In Summe sind dies über 177.000 Kunden mit einem Geschäftsgiro- bzw. einem Privatgirokonto, die für das Online-Banking freigeschaltet sind“, so Dr. Schmid. Konstant steigende Nutzerzahl: Im Vergleich der letzten drei Jahre verzeichnet die Sparkasse ein Plus von etwa 11 % bzw. über 27.000 Girokonten, die nun digital sind. Ergänzend fördert die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg das Ausbilden von digitalen Kompetenzen und zeigt zugleich Vorteile auf. „Mit Unterstützung unseres Digitalteams sind wir im vergangenen Jahr sozusagen mit einer „road-show“ im Geschäftsgebiet sehr präsent gewesen. Fast 70 Veranstaltungen zum Thema Online-Banking wurden für Kundinnen und Kunden angeboten. Über 1.500 Menschen sind dieser Einladung gefolgt und wir können stolz festhalten, dass wir über dieses Format und den Dialog mit unserer Kundschaft viele positive Rückmeldung erhalten haben und auch die Online-Banking-Quote steigern konnten – ein ganz klares Erfolgsmodell“, zeigt sich Dr. Schmid begeistert.


NEUBAUTEN UND SICHERHEITSKONZEPTE

In 2022 wurden zwei neue Kompetenz-Center eingeweiht und darüber hinaus das Richtfest der neuen Hauptstelle gefeiert. „Unsere Filialstruktur und damit einhergehend unser Ansatz eines ganzheitlichen und regional verorteten Beratungskonzeptes wurde besonders in der Region Celle sichtbar. Im vergangenen Jahr wurden die Kompetenz-Center Nienhagen und Celle-Süd eingeweiht“, sagt Tim Faß, Mitglied des Vorstandes. Und auch der Umzug des Vorstandes, einiger interner Bereiche sowie Teilen des Firmenkunden-Centers wird konkreter. Nachdem im November ein großes Richtfest in der neuen Hauptstelle am Technischen Zentrum in Gifhorn gefeiert wurde, sehen die Planungen einen Umzug zu Beginn der zweiten Jahreshälfte vor. Die Filiale am Gifhorner Schloßplatz bleibt bestehen. Auch die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg ist von Geldautomatensprengungen betroffen. „Leider ist unser Haus nicht von Automatensprengungen verschont geblieben. Die Filialen Detmerode und Ehmen sowie das gerade erst in Betrieb genommene Kompetenz-Center Nienhagen sind hier zu nennen. Es ist ein Glück, dass es zu keinen Personenschäden gekommen ist, denn die angewendete Gewalt ist erschreckend“, so Faß. Gefährdungsanalyse und Sicherheitsvorkehrungen: Die Filialen sowie die SB-Standorte der Sparkasse sind im Zuge einer Gefährdungsanalyse beurteilt und mit unterschiedlichen Sicherungssystemen ausgestattet – im Übrigen ein fortwährender Prozess. Neben Schließzeiten und Überwachungsanlagen ergänzt beispielsweise das Einfärben der Geldscheine bei Gewaltanwendung das Konzept. „Es ist unser Interesse, einen bestmöglichen Schutz von Personen zu gewährleisten und natürlich gilt dies auch für unsere Infrastruktur. Hierzu befinden wir uns in stetem Austausch und verfolgen die Gespräche zwischen dem Bund, dem niedersächsischen Innenministerium und den daraus resultierenden Ableitungen“, sagt Faß.


GESELLSCHAFTLICHES ENGAGEMENT DER SPARKASSE CELLE-GIFHORN-WOLFSBURG

Über zwei Millionen Euro hat die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg in 2022 für gemeinnützige Zwecke und Einrichtungen in und für die Region zur Verfügung gestellt. Im Vergleich zum Vorjahr wurden somit über 640 Projekte gefördert (über 500 in 2021). „Hiermit haben wir unser Statement zum gesellschaftlichen Engagement eindrucksvoll untermauert. Bei vielen dieser Projekte konnten wir uns persönlich von der erfolgreichen Umsetzung überzeugen. Hier gilt der Dank den zahlreichen Freiwilligen, die in Vereinen, kulturellen Einrichtungen und Institutionen so viel Leidenschaft und Engagement an den Tag legen. Dass wir hierbei oft Motivations- und Anschubhilfe leisten dürfen, ist eine wahre Freude“, sagt Stefan Gratzfeld.


AUSBLICK 2023

Die bereits genannten globalen Krisen mit unterschiedlichsten Auswirkungen auf regionaler Ebene machen es schwierig, einen konkreten Ausblick zu geben. „Für das Jahr 2023 sind wir für die geschäftliche Entwicklung der Sparkasse Celle-GifhornWolfsburg durchaus optimistisch, sofern uns eine spürbare Inflation, eine nachhaltige Rezession und deren unmittelbare Auswirkungen keinen Strich durch die Rechnung machen“, so Gratzfeld. Die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Sparkassen sowie deren Kundinnen und Kunden wird weiterhin ein zentrales Thema der kommenden Monate sein. Es ist nun Aufgabe der Sparkassen und Banken eben diese jahrelang gepflegte Zurückhaltung der EZBZinspolitik abzufedern. Selbstverständlich sind wir gefordert, auch bei Geldanlagen für unsere Kundinnen und Kunden entsprechende Produkte anzubieten und gleichzeitig alternative Investitions-Möglichkeiten weiterzuentwickeln. „Gleichwohl stellen wir fest, dass sich beispielsweise unsere Girokonten einer großen Nachfrage erfreuen und unsere Kundschaft ein hohes Maß an Vertrauen in die Sparkasse Celle-GifhornWolfsburg als die Finanzpartnerin der Region setzt“, sagt Gratzfeld abschließend. Zinsanpassung bei Passivprodukten: „Seit dem 22. März haben wir bei den Sparkassenbriefen, Festgeldern sowie bei dem Trio-Sparkassenbrief die Konditionen um 0,30 % in sämtlichen Staffeln erhöht. Je nach Laufzeit und Produkt liegen die Zinsen aktuell zwischen 0,90 % und 2,00 %. Hinzu kommt, dass die Sparkasse CelleGifhorn-Wolfsburg ab dem 15. April 2023 Tagesgelder mit 0,25 % verzinsen wird“, sagt Dr. Schmid.

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