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UNICEF hilft Kindern im Erdbebengebiet


Foto: Can Erok / UNICEF


“Das stärkste #Erdbeben in der Region in fast 100 Jahren kam zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt für viele besonders verletzliche #Kinder", so das Kinderhilfswerk #UNICEF. Tausende Häuser wurden zerstört, wodurch Familien obdachlos wurden und nun den Elementen ausgesetzt wurden – dies zu einer Jahreszeit, in der die Temperaturen regelmäßig unter den Gefrierpunkt fallen und Schnee und Eisregen an der Tagesordnung sind.


Vertriebene Familien im Nordwesten Syriens und syrische Flüchtlingsfamilien, die in der Türkei in informellen Siedlungen leben, gehören zu den am stärksten gefährdeten Menschen, da die Temperaturen in der Nacht weiterhin unter den Gefrierpunkt sinken.


Im Nordwesten Syriens herrschte bereits vor den Erdbeben eine akute Notsituation. Familien haben mit einem anhaltenden Choleraausbruch und starken Regen- und Schneefällen zu kämpfen. Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht des seit mehr als einem Jahrzehnt andauernden Konflikts ist dieses Erdbeben schier unerträglich.


Wir haben zwar noch keine verifizierten Zahlen, aber wir wissen, dass zahlreiche Schulen, Krankenhäuser und andere medizinische und pädagogische Einrichtungen durch die Beben beschädigt oder zerstört wurden – mit gravierenden Auswirkungen für Kinder.



UNICEF-Hilfe nach den Erdbeben in der Türkei und Syrien

In Syrien liegt der unmittelbare Schwerpunkt der UNICEF-Arbeit darauf sicherzustellen, dass betroffene Kinder und Familien Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen haben – dies ist entscheidend, um durch Wasser übertragbare Krankheiten zu verhindern.

Im Bereich Kinderschutz liegt unser Fokus darauf, Kinder, die von ihren Eltern getrennt wurden oder unbegleitet sind zu identifizieren und sie mit ihren Familien zusammenzuführen.


Auch die psychologische Erstversorgung von Kindern ist jetzt besonders wichtig. Die Schulen in der Türkei und in Teilen Syriens wurden für die nächste Woche geschlossen, viele dienen vorübergehend als Unterkünfte für betroffene und Kinder und Familien. Es muss dafür gesorgt werden, dass die Kinder so schnell wie möglich wieder in ihre Klassenzimmer zurückkehren können, sobald diese sicher genug sind, um den Kindern inmitten des Chaos ein wenig Normalität und Halt zu geben.


Im Hinblick auf die medizinische Versorgung gibt es in Damaskus nur wenige medizinische Hilfsgüter und Trauma-Kits. UNICEF versucht, unmittelbare Lücken bei allen Hilfsgütern (einschließlich medizinischer Hilfsgüter) über unsere nächstgelegenen Lagerhäuser im Libanon und in Jordanien zu schließen. Wir haben bereits Hilfsgüter für Operationssäle sowie hochproteinreiche Kekse beschafft.

Binnenvertriebene Menschen in Syrien benötigen dringend Nahrungsmittel und Zugang zu medizinischer Hilfe, insbesondere Kinder unter zwei Jahren und Schwangere, damit sich ihr Ernährungszustand nicht verschlechtert. UNICEF koordiniert seine Maßnahmen im Ernährungsbereich mit weiteren UN-Organisationen und -Partnern, mobilisiert lebenswichtige Nahrungsmittellieferungen aus der gesamten Region und stellt mit Hilfe von mobilen Teams wichtige Gesundheits- und Ernährungsdienste zur Verfügung.


In der Türkei konzentriert sich die internationale Hilfe derzeit auf Such- und Rettungsmaßnahmen. UNICEF stimmt sich mit der Regierung und der Leitung der Behörden für Katastrophen- und Notfallmanagement über den sich abzeichnenden Bedarf im Zusammenhang mit den allgemeinen humanitären Maßnahmen ab. Unsere Unterstützung wird Hygienesets, Decken und Winterkleidung umfassen.“


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