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Symbolpolitik an der Zapfsäule? Tankstellen kritisieren Spritpreisbremse

Mark Jorczyk vor Zapfsäule
"Die Spritpreisbremse trifft die Falschen", kritisiert Mark Jorczyk. (Foto: Canva, Audrey-Lynn Struck)

CELLE. An Deutschlands Zapfsäulen herrscht eine neue Ordnung: Ab dem 1. April dürfen Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich anheben – mittags um 12 Uhr. Hintergrund ist das Kraftstoffmaßnahmenpaket der Bundesregierung, das für mehr Transparenz sorgen soll. Tankstellenbetreiber warnen jedoch, dass die Maßnahme nicht automatisch Entlastung bringt.


„Die Spritpreisbremse ist ein politisches Signal – aber kein wirksames Instrument zur Entlastung der Verbraucher.“

Mark Jorczyk, Geschäftsführer und Betreiber von zehn Tankstellen in der Region Celle, hält wenig von der Regel. „Die Spritpreisbremse ist ein politisches Signal – aber kein wirksames Instrument zur Entlastung der Verbraucher“, sagt er. „Erfahrungen zeigen: Solche Eingriffe führen nicht automatisch zu niedrigeren Preisen – sie reduzieren lediglich die Preisschwankungen.“


Preiserhöhung einmal täglich


Hintergrund der neuen Vorgabe sind die zuletzt deutlich gestiegenen Preise für Diesel und Super, unter anderem im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg. Künftig gilt: Preiserhöhungen nur noch einmal täglich um 12 Uhr, Preissenkungen bleiben jederzeit möglich. Verbraucher können sich damit darauf verlassen, dass die Preise am Nachmittag und Abend nicht mehr steigen. Laut Bundesregierung wurden die Preise bislang im Schnitt 22 Mal täglich angepasst.


Tankstellen als „letztes Glied der Wertschöpfungskette“


Für Unternehmer Mark Jorczyk verkennt die Regelung hingegen "die Realität der Preisbildung im Kraftstoffmarkt". Tankstellen seien nicht verantwortlich für hohe Preise, sondern „das letzte Glied einer langen Wertschöpfungskette“ – vom Rohölmarkt über Raffinerien bis hin zu staatlichen Abgaben. Der deutsche Kraftstoffmarkt gehöre bereits zu den transparentesten in Europa. „Verbraucher können Preise in Echtzeit vergleichen und gezielt günstig tanken. Die Begrenzung von Preiserhöhungen klingt auf den ersten Blick verbraucherfreundlich, ist aber ökonomisch kontraproduktiv“, erklärt er.


„Dort liegt der größte Hebel – nicht in Eingriffen in funktionierende Marktmechanismen.“

Für echte Entlastung müsse die Politik an anderer Stelle ansetzen: bei Steuern, Abgaben und regulatorischen Kosten. „Dort liegt der größte Hebel – nicht in Eingriffen in funktionierende Marktmechanismen.“

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