SPD Celle will Landtagskandidaten per Urwahl aufstellen


Maximilian Schmidt kandidiert nicht für die Landtagswahl im Herbst. Die SPD will bei einer Mitgliederkonferenz über ihre Kandidaten abstimmen lassen.
Maximilian Schmidt kandidiert nicht für die Landtagswahl im Herbst. Die SPD will bei einer Mitgliederkonferenz über ihre Kandidaten abstimmen lassen.

CELLE. Die SPD im Landkreis Celle macht sich auf den Weg zur Landtagswahl am 9. Oktober 2022: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen unseren Beitrag dafür leisten, dass die SPD die führende Kraft in Niedersachsen bleibt und unser Ministerpräsident Stephan Weil im Amt bestätigt wird. Und wir kämpfen dafür, beide Landtagswahlkreise im Celler Land zu gewinnen“, sagt Maximilian Schmidt, Vorsitzender der SPD im Landkreis Celle.


In einem Brief an alle Mitglieder der SPD im Landkreis Celle hat er angekündigt, selbst nicht erneut zu kandidieren: „Von 2013-2017 habe ich bereits mit ganzer Kraft unser Celler Land im Landtag vertreten dürfen – und seit letztem Jahr darf ich mich erneut als Landtagsabgeordneter für unseren Landkreis stark machen. Als klar wurde, dass ich im November ins Parlament nachrücken werde, war es für mich selbstverständlich, neben meiner herausfordernden beruflichen Aufgabe, diese Verantwortung erneut wahrzunehmen, damit unser Landkreis wieder mit einem SPD-Abgeordneten im Parlament vertreten ist. Mein Engagement im Landtag für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises werde ich bis zum Ende der Wahlperiode mit vollem Einsatz fortsetzen“, so Schmidt.


„Zugleich aber hatte ich nun zu entscheiden, ob ich bei der nächsten Landtagswahl erneut antrete. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, nicht erneut zu kandidieren. Beruflich bin ich als Geschäftsführer von Arbeit und Leben in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt – die größte gewerkschaftliche Bildungseinrichtung und eine Unternehmensgruppe mit rund 250 Kolleginnen und Kollegen – in der nächsten Zeit stark gefordert. Und neben Beruf und Politik ist mir Zeit für meine Familie wichtig. Klare Kante und voller Einsatz – darauf könnt Ihr Euch bei mir immer verlassen. Deshalb seid auch versichert, dass ich mich weiter für die SPD auf allen Ebenen einbringen werde“, so der amtierende Landtagsabgeordnete, der als Vorsitzender der SPD im Landkreis Celle zuletzt im November 2021 mit großer Zustimmung im Amt bestätigt wurde.


Die SPD im Landkreis Celle werde nun in Kürze in den beiden Landtagswahlkreisen Bergen und Celle neue Kandidat/innen zur Wahl im Oktober 2022 aufstellen. „Hierbei ist mir die breite Beteiligung aller Mitglieder wichtig – und deshalb habe ich dem Vorstand der SPD im Landkreis Celle vorgeschlagen, die Wahl der neuen Landtagskandidat/innen in einer Urwahl durch alle Mitglieder durchzuführen“, so Schmidt. Der Unterbezirksvorstand der SPD hat dazu einstimmig ein Verfahren beschlossen: Die SPD-Landtagskandidat/innen in den beiden Wahlkreisen Celle (Stadt Celle sowie Hambühren und Wietze) und Bergen (übriger Landkreis Celle) sollen in zwei zeitgleich stattfindenden Wahlkreiskonferenzen am Samstag, den 26. Februar 2022, 10.00 Uhr, voraussichtlich in Celle, gewählt werden.


Die Wahlkreiskonferenzen finden voraussichtlich – unter Gewährleistung entsprechender Corona-Schutzmaßnahmen – in Präsenz statt. Die Wahl findet per Urnenwahl statt, stimmberechtigt sind alle Mitglieder der SPD im Landkreis Celle, die auch zur Landtagswahl wahlberechtigt sind, jeweils in der Wahlkreiskonferenz für den Landtagswahlkreis, in dem sie auch wohnhaft sind. Zu den Wahlkreiskonferenzen will der SPD-Unterbezirksvorstand Anfang Februar einladen. Für die Landtagskandidaturen in den Wahlkreisen Bergen und Celle können sich alle zur Landtagswahl wahlberechtigten Mitglieder der SPD im Landkreis Celle bewerben. Kandidaturen sollen beim Unterbezirksvorstand bis zum Ablauf des 31. Januar 2022 eingereicht werden. Der Unterbezirksvorstand wird Anfang Februar die vorliegenden Kandidaturen bekannt geben und Gelegenheit zur Vorstellung in der Mitgliedschaft schaffen. „Wir sind davon überzeugt: Diese breite Mitgliederbeteiligung wird uns viel Rückenwind für einen erfolgreichen Landtagswahlkampf geben!“, so Maximilian Schmidt abschließend.

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