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Schulstreik gegen Wehrpflicht: Celler Schüler beteiligen sich an Aktionstag


Bundeswehrsoldat
Seit dem 1. Januar 2026 gilt das neue Wehrdienstrecht. Bundesweit hat es bereits für Proteste gesorgt. (Symbolfoto: Wix)

CELLE. „Bei den Rüstungen sind sie fix, bei der Bildung machen sie nix“ – mit Slogans wie diesen ist am Donnerstag ein Protestzug aus rund 30 Personen vom Celler Bahnhof in Richtung Innenstadt gezogen. Die Demonstration war Teil eines bundesweiten Aktionstages gegen die Wehrpflicht. In mehr als 100 Städten waren Schulstreiks angekündigt.


Hintergrund der Proteste ist eine Reform des Wehrdienstrechts: Seit dem 1. Januar 2026 müssen alle 18-jährigen Männer, die nach 2008 geboren sind, einen Fragebogen zu Eignung und Motivation für den Militärdienst ausfüllen. Für Frauen ist dies freiwillig. Ab Mitte 2027 soll zudem wieder eine verpflichtende Musterung für Männer eingeführt werden.


„Wenn Leute dazu gezwungen werden, in den Krieg zu ziehen, ist das nicht richtig.“

Carlos ist 17 Jahre alt. „Wenn ihr Krieg wollt, geht selber hin“, steht auf seinem Schild. Auf die Demonstration ist er durch eine Flyeraktion an seiner Schule aufmerksam geworden. Ein paar Mitschüler seien ebenfalls gekommen. Das erste Mal Kontakt mit dem Thema hatte er bereits im vergangenen Jahr bei einer Podiumsdiskussion an seiner Schule. Für Carlos steht fest: „Wenn Leute dazu gezwungen werden, in den Krieg zu ziehen, ist das nicht richtig.“


Die bundesweiten Schulstreiks sind unabhängig organisiert. Ordnerin Pia ist 18 Jahre alt. Auch wenn ihr Jahrgang nicht betroffen ist, sei es ihr wichtig, jungen Menschen eine „Friedensperspektive“ zu bieten. Im gesellschaftlichen Diskurs nehme sie eine zunehmende Militarisierung wahr. Sie störe es, dass die Bundeswehr bereits ab der 8. Klasse Werbung für Jobs bei der Bundeswehr mache. „Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen Kinder schon mit 17 in den Krieg ziehen dürfen.“


„Wir versuchen auch den nächsten Schulstreik möglich zu machen.“

Für die Zukunft seien weitere Aktionen in Planung. „Wir versuchen auch den nächsten Schulstreik möglich zu machen“, so die Mitveranstalterin.



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