"WLAN und mehr Radwege" - Schule wird zum fiktiven Ratssaal


Fotos: Katharina Hoopmann

BERGEN. „Jindauis", „B.B.K.“ und „Politik“ - diese drei Parteifraktionen trafen sich heute in der Mensa der Anne-Frank-Oberschule zur fiktiven Ratssitzung der Stadt Bergen und stimmten über Anträge aus dem Schulausschuss und den Ausschüssen für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Umweltschutz sowie für Soziales und gesellschaftliche Angelegenheiten ab.


Dabei gingen aus den Anträgen reale Wünsche der Schüler hervor und auch der Ratsvorsitzende, Dr. Rüdiger von Borcke, war "absolut echt". Denn er ist auch im realen politischen Leben Ratsvorsitzender im Stadtrat Bergen. Viele der Nachwuchspolitiker haben zum ersten Mal Berührung mit kommunaler Politik gehabt und formulierten ihre Wünsche in konkrete Anträge.


Von der Bäckerei in der Schule über Aufladesitzbänke für Smartphones im öffentlichen Raum bis hin zu mehr Radwegen oder WLAN in der Schule waren vielfältige Anträge zustandekommen. Dabei wurde auch klar, dass nicht alles in der Hand des Rates liegt, sondern für Schulangelegenheiten nicht die Stadt Bergen, sondern der Schulträger, in diesem Fall der Landkreis Celle, zuständig sei.


Die Klassen 7c, 8a und 8b nahmen an dem Projekt „Pimp Your Town“ des Vereins Politik zum Anfassen drei Tage lang teil und schnupperten politische Luft. Sie erfuhren, wie das politische System in der Bundesrepublik Deutschland aufgebaut ist und lernten Unterschiede zwischen kommunaler, landesweiter oder bundesweiter Die Bürgerstiftung Region Bergen finanzierte das Schulprojekt.





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