top of page
Premium-Sidebar-Hintergrund-580x740.jpg
bkk_hintergrund.jpg

Anzeigen

IKK classic
ah_speckhahn_5_ford_puma_top_rectangler_300x160_NEU.gif
Top_Rectangle_300 x160 CH_be_happy.jpg

Schmidt: "Kein Verständnis für Planungswirrwarr der Deutschen Bahn AG"


BERGEN. Heute haben sich auf Initiative von Bergens Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller zahlreiche Vertreter aus dem Landkreis Celle mit Vertretern der Deutschen Bahn AG in Bergen getroffen. Das berichtet der SPD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Bergen, Maximilian Schmidt. Aus seiner Sicht spielt die Deutsche Bahn dabei weiterhin "nicht mit offenen Karten“: „Warum verunsichert die Deutsche Bahn erneut die gesamte Region zwischen Hannover und Hamburg mit ihren Neubauplänen? Im heutigen Vortrag konnte die Bahn erneut nicht belegen, warum der mühsam erreichte Konsens der Alpha-E-Lösung mit Ausbau der Bestandsstrecken aufgeschnürt werden soll. Dieses Vorgehen ist für mich in keiner Weise nachvollziehbar. Unsere Region und auch das Land Niedersachsen steht zum Alpha E, wie es mit Bürgerbeteiligung im Dialogforum Schiene Nord bereits 2015 mühsam entwickelt wurde", so Schmidt.


Insbesondere über die von der Bahn ins Spiel gebrachte Variante einer neuen Hochgeschwindigkeitstrasse von Soltau über Bergen nach Celle (CELLEHEUTE berichtete) schüttelt Schmidt den Kopf: „Das Konzept entlang der Bestandsstrecken von Lüneburg nach Celle und dann nach Hannover ist jahrelang geplant und gerechnet worden. Warum die Bahn jetzt wieder am grünen Tisch quer durch den Landkreis Celle plant, ist absolut unverständlich.“ Für eine Neubautrasse Soltau-Bergen-Celle konnte im heutigen Termin kein einziges Argument vorgetragen werden. „Die Bahn verfolgt natürlich ihre Konzerninteressen und würde wohl am liebsten die Strecke auf der Luftlinie zwischen Hamburg und Hannover bauen. So funktioniert das aber nicht. Angesichts der sogenannten Raumwiderstände ist eine solche Trasse einfach unrealistisch“, so Schmidt, der darauf setzt, dass alle Akteure im Celler Land sich weiter gemeinsam mit einer Stimme für den Ausbau der Bestandsstrecken in der Lösung Alpha E stark machen.


Gefragt sei laut Schmidt jetzt vor allem die Bundespolitik: „Wir haben jetzt einen neuen Bundesverkehrsminister, das ist auch eine große Chance, um Klarheit zu schaffen. Von ihm wäre ein klares Signal entscheidend: Plant die Bahn entweder Alpha E oder an der A7 die neue Bahnstrecke? Das Planungswirrwarr mit x neuen Streckenalternativen quer durchs Land hilft jedenfalls niemandem und verunsichert nur ohne Not eine gesamte Region“, so Schmidt abschließend.

Comments


bottom of page