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Schepelmann kritisiert Wolfspolitik:„Schnellabschuss entpuppt sich als Scheinlösung"



Foto: Wahlkreisbüro Bergen/Celler Land


CELLE. In einer aktuellen Stellungnahme äußert sich der niedersächsische Landtagsabgeordnete Jörn Schepelmann vehement zur umstrittenen Wolfspolitik. Insbesondere die jüngsten Entscheidungen zu den Schnellabschüssen in Niedersachsen stehen im Fokus seiner Kritik. „Wir können der Bevölkerung im ländlichen Raum nicht schnelle und unkomplizierte Entnahmen von auffälligen Wölfen versprechen und schlussendlich täglich neue Irrungen und Wirrungen aufgrund rechtlicher Bedenken produzieren. Es war von Anfang an absehbar, dass die neuen Pläne nicht praxistauglich sind. Das Hin und Her bestätigt unsere Annahme leider. Das macht Politik im Allgemeinen unglaubwürdig.“


Die Umweltminister von Bund und Länder haben sich auf neue Regeln für den Umgang mit problematischen Wölfen verständigt. Diese Regelungen ermöglichen einen schnelleren Abschuss von Wölfen, die Schutzzäune überwunden und Nutztiere gerissen haben. Diese Regelungen sind auch mit EU-Recht vereinbar. Dennoch entpuppt sich der Schnellabschuss als Scheinlösung, der offensichtlich weder unbürokratisch noch praxistauglich umsetzbar ist. Der Celler CDU-Landtagsabgeordnete Jörn Schepelmann äußert sich dazu wie folgt: “Solange es keine allgemein gültigen und mit der Jägerschaft abgestimmten Regelungen zum Abschuss von Wölfen gibt, werden sich die HardcoreWolfsschützer diese Unsicherheiten zu Nutze machen und jegliche Rechtsmittel ausschöpfen, um den tatsächlichen schnellen Abschuss zu verhindern.“


Die von den grünen niedersächsischen Ministern für Landwirtschaft und Umwelt angekündigte Verordnung zum neuen Umgang mit dem Wolf, in der auch die genauen Kriterien für die Problemregionen festgelegt werden sollen, lässt unterdessen weiter auf sich warten. Bereits im Dezember 2023 wandte sich Jörn Schepelmann als direkt gewählter Abgeordneter für das Celler Land mit einem Brief an den niedersächsischen Umweltminister Christian Meyer und legte darin dar, weshalb auch der Landkreis Celle als „Problemregion“ aufgrund des großen Wolfsbestandes und der Rissereignisse ausgewiesen werden muss. Bis heute erfolgte hierauf – auch trotz mehrmaliger Nachfrage – keinerlei Rückmeldung. „Es ist ein fatales Signal des grünen Ministers, wenn er es in dieser wichtigen Angelegenheit nicht für nötig erachtet, die Wünsche und Forderungen aus dem ländlichen Raum ernst zu nehmen.“


Text: Jörn Schepelmann

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