SC Wietzenbruch in Niedersächsischer Blankbogenliga mit am Start

CELLE/GÖTTINGEN. Die neu gegründete Blankbogenliga des Niedersächsischen Sportschützenverbandes (NSSV) geht am Wochenende in zwei Staffeln an den Start. Zum Auftakt am 30. Oktober ist auch der SC Wietzenbruch mit dabei.


Urheberrecht Christine Janßen, Foto: (von links) Janus Meuschel, Alexander Pflaum, Monika Gehrke, Britta Hehenberger, Andreas Hehenberger, Andreas John, Ulrich Paape und Dieter Fröhlich.

In Göttingen trifft das Team der „Rot-Blauen“ aus Celle an zwei aufeinanderfolgenden Spieltagen (Vormittag / Nachmittag) in Staffel 1 je zweimal auf den SV Unterstedt, den SV Holtorf, die Achimer Bogenschützen, die SSG Mühlentor/Oyten und die beiden lokalen Vertreter, den ASC und den SCW Göttingen. Damit bekommen es die Aktiven vom Kiebitzsee gleich mit vier der Top-5 Teams der letztjährigen Probewettkämpfe zu tun.


Die Kaderplanung der „Rot-Blauen“ war bereits frühzeitig beendet. Die Sieben, die es richten sollen, haben allesamt im SCW ihren Stammverein. Somit konnte auf Anwerben von "Legionären" verzichtet werden. Zum Team zählen neben dem Nachwuchsschützen Janus Meuschel, des weiteren Monika Gehrke, Alexander Pflaum, Ulrich Paape, Dieter Fröhlich und Andreas John. Die siebte Einzellizenz entfällt auf Andreas Hehenberger. Der Inhaber einer Trainer-B Lizenz leitet die Geschicke des Teams und fungiert darüber hinaus als Ligaleiter. Nicht zum Bogen greifen wie ihr Mann, wird Blankbogenschützin Britta Hehenberger. Sie steht der Mannschaft als Physiotherapeutin zur Seite.


Im Gegensatz zum normalen Meisterschaftsprogramm, in dem die Aktiven ihren Wettkampf als Individualisten bestreiten, ist in der Liga Teamfähigkeit gefordert. Je zwei Mannschaften treffen pro Match mit jeweils drei Bognern aufeinander. Ein Spiel teilt sich in minimal drei, maximal fünf Sätze auf, in denen jedes der drei Teammitglieder 2 Pfeile schießt. Das Ziel der Pfeile sind zwei senkrecht angeordnete Dreifachauflagen. Jeder Schütze schießt je einen Pfeil auf einen freien Spot seiner Wahl. Auch die Schießreihenfolge der Sportler ist beliebig. Die Gesamtzeit für die sechs Pfeile eines Satzes beträgt zwei Minuten. Nach jedem Satz werden die Ringzahlen (höchster Gesamtwert 60 Ringe) notiert und die Pfeile gezogen. Für jeden gewonnenen Satz gibt es zwei Satzpunkte und bei Ringgleichheit für jedes Team einen. Sechs Satzpunkte werden für einen Matchgewinn benötigt, so dass sich folgende Resultate ergeben können: 6:0, 6:2, 6:4, 7:1, 7:3 oder 5:5.


Ein direktes Saisonziel können und wollen die Wietzenbrucher nicht ausgeben. Auch wenn im speziellen Ligatraining das neue Wettkampfprofil ausgiebig geübt wurde, werden erst die Duelle mit den Top Teams im NSSV zeigen, wo die Reise hingeht.


Urheberrecht Christine Janßen

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