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Regierung nimmt Wolfswelpen ins Visier: Angst lauter, als Fakten?

  • Extern
  • vor 34 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit
Wolfwelpe
Symbolbild: WIX

CELLE/HANNOVER. Der Bundestag diskutiert heute die Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz. Mit dem vorliegenden Entwurf will das Kabinett nicht nur die Jagd auf die geschützten Tiere in Deutschland legalisieren, sondern insbesondere auch die gezielte Tötung von Wolfswelpen zulassen. Der Deutsche Tierschutzbund zeigt sich entsetzt: Statt erprobter Lösungen für ein langfristig gutes Zusammenleben zu stärken, setze die Regierung auf Angstrhetorik und Symbolpolitik. Der Abschuss von Jungtieren sei ethisch inakzeptabel.

 

„Am Umgang mit dem Wolf zeigt sich, wie sehr Angst zur politischen Währung geworden ist. Obwohl die Wolfszahlen zuletzt stagnierten und die Risse von Weidetieren stark zurückgegangen sind, tun Entscheidungsträger so, als gäbe es keine Alternative zum Abschuss. Wer so agiert, löst komplexe Probleme nicht - sondern verdrängt sie und belügt dabei das Klientel, das es zu unterstützen gilt”, kritisiert James Brückner, Leiter des Fachreferats für Wildtiere beim Deutschen Tierschutzbund.

 

Heimische Natur schützen bedeutet Verantwortung


Wölfe sind wissenschaftlich gut erforscht und spielen als Teil der heimischen Wälder und Wiesen hierzulande auch eine wichtige Rolle für ein gesundes Ökosystem. Ihre Rückkehr ist ein einzigartiger Erfolg jahrzehntelanger Schutzbemühungen.


Brückner appelliert an die Regierung, dies nicht einfach über den Haufen zu werfen, sondern sich an Fakten und Expertise zu orientieren: “Der Schutz unserer heimischen Natur darf nicht da enden, wo die Verantwortung komplex oder unbequem wird.” Dass zudem weder geltendes Recht noch ethische Prinzipien für die Pläne eine Rolle zu spielen scheinen, sei erschreckend.

 

Gezielte Jagd auf Wolfswelpen


Während im ersten Gesetzesentwurf des Ministeriums noch eine Jagdzeit im Herbst und Winter vorgesehen war, erlaubt die neue Vorlage nun explizit eine Bejagung zwischen Juli und Oktober. Damit folgt man Forderungen des Deutschen Jagdverbands, der insbesondere junge Tiere, die üblicherweise Anfang Mai geboren werden, "entnehmen” - also töten - möchte.


Wolfswelpen können nach wenigen Wochen das erste Mal ihren Bau verlassen und erkunden dann spielerisch ihre nähere Umgebung, während sie auf die Rückkehr der älteren Familienmitglieder warten. Erst im Winter nehmen junge Wölfe selbst aktiver an der Jagd teil.


Während der Sommermonate werden die Kleinen noch von der Mutter gesäugt und vom Rudel mit Nahrung versorgt. Genau in dieser kritischen Zeit sollen nunmehr künftig Abschüsse erfolgen.

Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert die Pläne: "Für eine Jägerschaft, die sich so oft ihrer sogenannten Waidgerechtigkeit rühmt, ist dieses Vorhaben besonders anstandslos.”



Text: Tierschutzbund

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