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Premierenreicher September im Celler Schlosstheater



CELLE. Das Schlosstheater meldet sich aus der Spielzeitpause zurück und steuert auf einen premierenreichen September zu. Dieser startet am 8. September um 20 Uhr mit der Auftaktpremiere der Spielzeit: Auf dem Programm steht "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt. Dabei steht die einst wohlhabende Kleinstadt Güllen vor dem Ruin. Kein Zug hält mehr hier, Kaufhäuser sind geschlossen, Straßen und Häuser verkommen. In dieser ausweglosen Situation erwarten die Bewohner sehnlichst den Besuch einer alten Dame: der steinreichen Claire Zachanassian. Ihr Angebot: eine Milliarde. Ihre Forderung: Rache an ihrer treulosen Jugendliebe. Wie handeln Menschen, wenn sowohl Moral als auch Wohlstand auf dem Spiel stehen? Die zugehörige Matinée am 3. September um 11.30 Uhr wird von Chefdramaturg Matthias Schubert, Regisseur Ronny Miersch und Ausstatter Marc Mahn gestaltet.


"Die Sommer" heißt die diesjährige Auftaktpremiere der Studiobühne Malersaal, die am 15. September um 20 Uhr stattfindet. Die Roman-Umsetzung von Ronya Othmann erzählt von der Zerrissenheit zweier Kulturen: der ezidischen und der deutschen. Jeden Sommer verbringt Leyla dort Zeit mit ihrer Familie, spielt und streitet mit ihren Cousins und Cousinen und lernt von der geliebten Großmutter, kurdisch zu kochen und ezidische Bräuche zu pflegen. Als Tochter einer Deutschen und eines ezidischen Kurden lebt Leyla zwischen den beiden Welten, die ein paar Flughäfen voneinander entfernt sind. Als die Unruhen in Syrien beginnen, enden die Sommer in der Heimat des Vaters und ein Schatten legt sich über die Familie. Immer mit Blick nach Kurdistan verlebt Leyla ihre Jugend in Deutschland zwischen Freiheit, Sehnsucht und wachsenden Schuldgefühlen. Während sie studiert, verfolgt sie den Völkermord an der ezidischen Bevölkerung durch den IS und die Flucht der Familie aus der Ferne. Weder mit ihren deutschen Freundinnen noch ihren kurdischen Verwandten kann sie eine wirkliche Nähe aufbauen, und so sucht Leyla nach dem Weg zu ihrer eigenen Identität. Als Hausmann ist Jerome wenig begabt. Und auch als alleinerziehender Vater ist der Komponist nicht unbedingt die Idealbesetzung. Dennoch möchte er das Jugendamt davon überzeugen, ihm das Sorgerecht für seine Tochter Geain zuzusprechen. Dort trifft er allerdings – wie zuvor schon bei seiner Ex-Frau Corinna – auf erhebliche Bedenken. Man traut dem nerdigen Konzeptkünstler den Part des fürsorglichen Vaters schlicht nicht zu. In seiner Verbitterung kommt Jerome eine Idee: vertraut mit Robotik und Programmiersprachen macht er sich daran, eine „Verlobte“ zu kreieren, mit der er Corinna und den Sozialarbeiter Mervyn bei einem gemeinsamen Ortstermin in seiner Wohnung überzeugen will. Ein Plan, der nicht ganz aufgeht, aber immerhin Bewegung in die Familiensache bringt.


"Ab jetzt" ist ab 16. September um 20 Uhr in der Halle19 auf dem Gelände der CD-Kaserne zu sehen. Als theatrale Versuchsanordnung zum Thema Mensch und Maschine entfaltet die Science-Fiction-Komödie Alan Ayckbourns dabei eine kaum überbietbare Situationskomik. Höhepunkt ist der immer wieder um- und fehlprogrammierte Roboter GOU 300 F. Ursprünglich zum Babysitten gedacht, später aus Sicherheitsgründen aus dem Verkehr gezogen, leidet der hochkomplexe Androide an chronischer Unterbeschäftigung, da es eben kein Kind mehr zu betreuen gibt... "Ab jetzt" ist eine visionäre Komödie über die Verwechslung von echtem und reproduziertem Gefühl und der Suche nach der wirklichen und tiefen Liebe.


Auch das JUNGE SCHLOSSTHEATER CELLE startet im September mit der Premiere von "Peterchens Mondfahrt". Ab 24. September um 16 Uhr entführt das zauberhafte Märchen rund um Peter und Annelieses Rettungsmission in die Weiten des Weltalls. Mit dem Maikäfer Sumsemann fliegen die beiden tierlieben und mutigen Geschwister zum Mond, um von dort sein verlorengegangenes sechstes Beinchen zu holen. Unterwegs lernen sie ihre eigenen Sterne kennen, begegnen dem Sandmann, auf der Weihnachtswiese dem Weihnachtsmann und lassen sich auf den Mondberg schießen. Dort fordern sie den gemeinen Mondmann heraus. Ihre größte Zauberkraft: die Musik. Nach dem erfolgreichen Kinderstück mit Livemusik „Der Löwe, der nicht schreiben konnte“ lädt das Schlosstheater mit dieser Fassung von Bassewitz` fantasievollem Kinderbuch wieder zum fröhlichen Mitmachen und gemeinsamen Musizieren ein. Denn Musik und Fantasie können uns zum Mond und Sterne zum Glänzen bringen.


Mit der zweiten Hauptbühnen-Premiere "Stolz und Vorurteil" (*oder so) am 29. September um 20 Uhr kommt ie musikalische Neuinterpretation des Jane Austin Romans auf die Bühne – nur diesmal erzählen die Dienstmädchen die Geschichte rund um Misses Bennet, ihren Töchtern und den englischen Junggesellen: In 18 Rollen verwandeln die fünf Dienstmädchen diesen großen Roman der Weltliteratur in ein komödiantisches Feuerwerk mit Popappeal. Sie erzählen augenzwinkernd die gesamte Handlung als irrwitzige Selbstermächtigung. Männer benötigen sie dafür keine, lediglich messerscharfe Dialoge, rasante Kostümwechsel und – last but not least – Live-Karaoke. Denn wenn Emotionen ein Ventil brauchen, helfen nur noch gefühlsberstende Popsongs. Die Matinée findet am 24. September um 11.30 Uhr statt.


Ab 16. September um 16 Uhr wird für einige Vorstellung die Produktion"Der Löwe der nicht schreiben konnte" von Martin Ballscheit nach großer Nachfrage aus der letzten Spielzeit wiederaufgenommen. Und auch der erfolgreiche KAMMERMUSIKRING startet ab 25. September um 20 Uhr in die neue Spielzeit mit einem Konzert des britischen Vokalensembles VOCES8.

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