Polizei erschießt Hund in Vorwerk: Halter kommt schwer verletzt ins Krankenhaus
- CELLEHEUTE
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CELLE. Im Celler Stadtteil Vorwerk kam es am Samstagmittag zu einem schweren Hundeangriff. Ein Hund verletzte dabei einen anderen Hund sowie seinen eigenen Halter. Da das Tier nicht unter Kontrolle zu bringen war, musste die Polizei es erschießen.
Gegen 11:15 Uhr war ein Spaziergänger am Samstag mit seinem Hund, einem Großspitz, auf einem Stichweg in der Straße Am Poggenteich in Vorwerk unterwegs. Plötzlich sprang von einem Grundstück ein Canario-Boxer-Mix über den Zaun und griff den Hund des Spaziergängers an. Der Großspitz wurde dabei schwer verletzt und musste nach Angaben der Celleschen Zeitung eingeschläfter werden.
Der 65-jährige Halter des angreifenden Hundes eilte hinzu und wollte eingreifen. Dabei biss ihn sein eigener Hund mehrfach und verletzte ihn schwer. Weder der Halter noch die alarmierten Polizeibeamten konnten das Tier beruhigen – es griff weiter an und reagierte auf keine Anweisungen. "Von ihm ging weiterhin eine erhebliche Gefahr aus", so die Polizei Celle. Um weitere Verletzungen zu verhindern, setzten die Polizisten schließlich ihre Dienstwaffe ein und erschossen den Hund.
Der verletzte Großspitz kam in eine tierärztliche Praxis, der Halter des angreifenden Hundes wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Besitzer des angegriffenen Hundes erlitt leichte Verletzungen, vermutlich durch einen Sturz. Der verursachende Hund war den Behörden bereits aus der Vergangenheit durch Beißvorfälle bekannt", so die Polizei Celle.













