Podiumsdiskussion: Provenienzforschung in missionarischen Sammlungen
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HERMANNSBURG. Am Mittwoch, 4. Februar 2026, lädt das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) zu einer Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion unter der Überschrift „Missionssammlungen ausgepackt“. Beginn ist um 19:30 Uhr im Aira-Saal des Ludwig-Harms-Hauses Hermannsburg.
Seit einiger Zeit beschäftigt sich ein gemeinsames Projekt des ELM und des Landesmuseums Hannover mit der Missionssammlung des ELM aus Sicht der Provenienzforschung. Ziel ist es, die Sammlung fachgerecht zu bewahren und sie zugleich für Forschung sowie für die interessierte Öffentlichkeit in Hannover zugänglich zu machen. Dabei wird auch Fragen nach der Herkunft, der kulturellen oder religiösen Bedeutung, der Rechtmäßigkeit des Besitzes und wenn erforderlich einer Rückführung nachgegangen.
Auch das Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) der Ruhr-Universität Bochum greift diese Fragen im Rahmen der Ausstellung "Missionssammlungen ausgepackt" auf, die von Oktober 2025 bis Februar 2026 im Rautenstrauch-Joest-Museum Köln zu sehen ist.
Der Abend beginnt mit einer Einführung in das Ausstellungskonzept von CERES und zeigt anhand konkreter Exponate aktuelle Forschung zu missionarischem Sammeln. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion unter dem Titel "Religion, Mission & Museum – Zwischen Sammeln, Ausstellen und Bewahren am richtigen Ort" sollen unterschiedliche Facetten des Themas beleuchtet werden. Auf dem Podium beteiligen sich:
Dr. Patrick Felix Krüger (Forschungsschwerpunkt Religion&Kunst an der Ruhr-Universität Bochum), Dr. Sebastian Sprute (Provenienzforschung am Landesmuseum Hannover), Dr. Felicity Jensz (Geschichtswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum), Dr. Joachim Lüdemann (ELM). Moderiert wird der Abend von Dr. Knut Martin Stünkel (Ruhr-Universität Bochum).
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Text: Missionswerk













