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Neues Urteil: Drei Jahre Haft für ehemaligen Nienhäger Polizisten


Landgericht Lüneburg
Archivfoto: Michael Schäfer

LÜNEBURG/NIENHAGEN. Brandstiftung, Sachbeschädigung und Diebstahl - Gorch U. aus Nienhagen muss drei Jahre ins Gefängnis. Das entschied heute erneut das Landgericht Lüneburg, nachdem vorher Revision eingelegt wurde. Das Gericht machte bei seinem Urteil deutlich, dass es sich damit wiederholt im unteren Rahmen des Strafmaßes bewege.


Immer wieder geriet der ehemalige Polizist ins Visier seiner Kollegen. Seit 2016 soll der Jäger-Anwärter mehrere Hochsitze in Brand gesteckt haben - mutmaßlich aus Frust, nicht in die Jägerschaft aufgenommen worden zu sein. Auch eine Strohmiete habe er durch Feuer vernichtet. Der 56-Jährige ist bereits dreimal vorbestraft: zweimal wegen Körperverletzung, einmal wegen Diebstahls. Eine Ende 2019 Ermittlungsgruppe "Hubertus" konnte den bis dahin Verdächtigen überführen. Im Januar 2020 wurde der mutmaßliche Täter verhaftet und im November 2020 bereits zu drei Jahren verurteilt – wegen Brandstiftung und versuchter Brandstiftung in mehreren Fällen, Diebstahl von Wildkameras in über 20 Fällen und Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz (CELLEHEUTE berichtete).

Doch gegen die Entscheidung der 1. Großen Strafkammer legten der Verurteilte und auch die Staatsanwaltschaft Revision ein. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte Lücken bei der Begründung des Strafrahmens – im Grunde nur eine Formalie, die aber einen neuen Prozess erforderte. Heute nun das erneute Urteil: Es bleibt bei den drei Jahren Haft. Die Entscheidung des Lüneburger Landgerichtes ist noch nicht rechtskräftig.


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