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NABU Niedersachsen bietet Reisen nach Masuren an


Foto: Werner Heinrichs

CELLE. Masuren – wer denkt da nicht an eine hügelige Traumlandschaft voller Seen, gluckernder Flussläufe und dichter Wälder, mit Elchen, Seeadler, riesigen Anzahlen von Störchen und blühenden Feldrändern? In genau diese Landschaft bringen seit vielen Jahren alle Natur- und Kulturbegeisterten vom Reiseteam des NABU Niedersachsen geführte Busreisen, bei denen nicht nur die Tier- und Pflanzenarten, sondern auch Städte, Dörfer, Kultur und Geschichte auf dem Programm stehen. „Uns ist es wichtig, bei fachkundigen Führungen mit örtlichen Experten so zu sagen ‚Masuren jenseits von Klischees‘ zu zeigen und alle Facetten dieser Landschaften aufzuzeigen, die zu den artenreichsten in ganz Europa zählen“, sagt Rüdiger Wohlers, der sich für Masuren und seine gastfreundlichen Menschen begeistert und selbst viele Kontakte dorthin pflegt.

 

Zum Programm der Reisen zählen eine Stadtführung durch die alte Hansestadt Danzig – wenn auch nicht zu Masuren zählt, aber auf dem Wege liegt, ein Besuch in einem Storchendorf mit doppelt so vielen Störchen wie Menschen an der Grenze zum Kaliningrader Gebiet, die Erkundung des Biebrzanski Nationalparks unter der Leitung eines Nationalparkführers – 235 Vogelarten leben dort in Polens größtem und jüngstem Nationalpark ebenso wie Elch, Biber, Wolf und Co. – eine Tagesexkursion an die masurischen Seen, eine Paddelbootfahrt auf der kristallklaren Krutynia vorbei an Prachtlibellen und Eisvögeln, die Wallfahrtskirche Heilige Linde, die Johannisberger Heide mit ihren Wiedehopfen und eine Schiffstour auf dem Oberländischen Kanal, der seit 1860 als technisches Wunderwerk gilt, weil die Schiffe über Hügelrücken hinweg gezogen werden. Des Weiteren führt eine Wanderung durch uralten Wald in einem der bedeutendsten Naturschutzgebiete Polens zum Muckersee. Zwei Tage wird die Gruppe von einem örtlichen Biologen und Vogelkenner in besonders wertvolle Lebensräume geführt, in denen Große Rohrdommel, verschiedene Rohrsänger, Silberreiher, zahllose Kraniche und viele andere Arten zu erspähen sind. Ein buntes Potpourri aus Natur und Kultur Masurens erwartet die Teilnehmenden, auch masurische Märchen und Sagen, die von der begleitenden NABU-Naturpädagogin bei Picknicken und unterwegs vorgetragen werden. „Es ist unglaublich, welches stimmenreiche Vogelkonzert von Kuckuck bis Pirol, von Grasmücke bis Nachtigall an der Flussbiegung erschallt, an der wir in einem kleinen Weiler an der Krutynia im Masurischen Landschaftspark mit seinen mehr als 150 Vogelarten wohnen“, sagt Organisator Rüdiger Wohlers vom NABU, „abgerundet durch die hohen Laute der Laubfrösche und der Maulwurfsgrillen.“ Besonders schön sei, dass aufgrund der sehr geringen Bevölkerungsdichte die Abende keiner „Lichtverschmutzung“ ausgesetzt seien, sondern das Funkeln der Sterne zu genießen sei, „hier kann die Milchstraße mit bloßem Auge bewundert werden“, freut sich der masurenbegeisterte Naturschützer, der die Reisen als Beitrag zum nachhaltigen Tourismus auch als „Beitrag zur natur- und klimagerechten Wirtschaftsförderung“ sieht.

 

Die Reisen finden in der für die Natur besonders spannende Zeit im Frühling und Frühsommer statt – und zusätzlich wird es erstmals eine Silvesterreise zum Jahreswechsel 2025/26 geben, die ebenfalls bereits buchbar ist. Bei dieser stimmungsvollen Reise im in der Regel verschneiten Masuren wird es auch Tierspuren- und Tierlautwanderungen sowie eine Pferdeschlittenfahrt geben. Nähere Informationen unter www.natur-und-reisen.de und Tel. 04761 – 70804.


Text: NABU Niedersachsen

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