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Musiker der Berliner und Wiener Philharmoniker zu Gast beim Kammermusikring


Clarinet Trio Anthology Foto: privat

Trios für Klarinette, Violoncello und Klavier am Mittwoch, 15. Mai 2024, 20 Uhr


CELLE.Clarinet Trio Anthology – unter diesem Namen machten sich drei herausragende Musiker aus

Österreich auf, das gesamte Repertoire für Klarinettentrio zu beleben, teils neu zu entdecken, und als

Einspielung herauszubringen. Die 2022 erschienenen CDs wurde mit dem Preis der Deutschen

Schallplattenkritik ausgezeichnet.


Aus diesem Projekt bringen die Musiker einen bunten Blumenstrauß mit nach Celle. Umrahmt wird der

Abend von berühmten Werken – Beethovens frühes „Gassenhauer-Trio“ op. 11, in dem der Komponist

im letzten Satz einen damals berühmten Operetten-Schlager verarbeitete, sowie das Trio op. 114 von

Johannes Brahms, eines seiner letzten Werke. Dazu gesellen sich drei Werke aus dem 20. Jahrhundert,

die unterschiedlicher nicht sein könnten: Die Serenade von Robert Kahn (1923) ist noch im

spätromantischen Stil gehalten, das Werk „Rencontre“ (Begegnung, 1986) des deutsch-koreanischen

Komponisten Isang Yun verbindet fernöstliche mit westlichen Klang- und Tonvorstellungen, und im

Nachtstück von Jörg Widmann (1998) wird das Publikum ungewohnte Dunkelheit zwischen Tönen und

Geräuschen erleben.


Daniel Ottensamer ist Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker. Daneben ist er vielfältig als Solist

und Kammermusiker aktiv. Er konzertiert regelmäßig mit namhaften Orchestern und bedeutenden

Künstlerpersönlichkeiten in den wichtigsten Musikzentren der Welt. Seine Aufnahmen der wichtigsten

Klarinettenkonzerte liegen in mehreren Alben bei Sony Classical vor.


Der Cellist Stephan Koncz stammt aus einer österreichisch-ungarischen Musikerfamilie und gilt als

einer der vielseitigsten Musiker seiner Generation. Sowohl als Solist, Kammermusiker, Dirigent,

Komponist/Arrangeur wie auch als Mitglied der Berliner Philharmoniker konzertiert er weltweit auf

den großen Bühnen, nicht zuletzt auch im Ensemble der „12 Cellisten der Berliner Philharmoniker“ und

als Cellist & Arrangeur des Kult-Ensembles „Philharmonix“.


Der vielseitige österreichische Pianist Christoph Traxler hat sich sowohl als Solist und Kammermusiker

als auch als Pädagoge auf den großen Bühnen und in den Musikzentren der Welt etabliert. Als

regelmäßiger Konzertpartner der Wiener Philharmoniker hat er seit 2022 eine Professur für Klavier an

der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.



Text:Lucas Rosenbaum

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