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Lesung & Gespräch mit Vladimir Esipov -am 5. Mai 2026 in Kunst & Bühne

  • Extern
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit
Vladimir Esipov Buch.jpg
FOTO: PROMO Esipov

CELLE. Am 5. Mai 2026 ist der Journalist und Buchautor Vladimir Esipov zu Gast bei Kunst & Bühne.

In Lesung und Gespräch stellt er sein vielbeachtetes Buch „Die russische Tragödie. Wie meine Heimat zum Feind der Freiheit wurde“ vor und diskutiert die politische und gesellschaftliche Entwicklung Russlands seit dem Ende der Sowjetunion – aus der Perspektive eines professionellen Beobachters und unmittelbar Betroffenen zugleich.

 

In Russland geboren und aufgewachsen, hat Vladimir Esipov Politik und Kultur seines Heimatlandes über Jahrzehnte journalistisch begleitet. Sein Buch zieht einen Längsschnitt durch mehr als dreißig Jahre russischer Geschichte – seit dem Untergang der Sowjetunion – und verbindet historische Analyse mit persönlichen Erlebnissen, Reportagen und Anekdoten aus dem journalistischen Alltag. Genau diese Verflechtung von individueller Erfahrung und struktureller Analyse macht das Werk besonders: Es ist sowohl politisch aufklärend als auch zutiefst persönlich.

 

Zwischen persönlicher Erfahrung und historischer Analyse


Esipov gelingt der souveräne Wechsel zwischen persönlicher Erinnerung und historisch‑politischer Reflexion. Sein Buch richtet sich nicht primär an eine außenpolitische Fachöffentlichkeit, sondern an ein breites, interessiertes Publikum. Es warnt implizit davor, die fundamentale Gegnerschaft des heutigen russischen Systems gegenüber dem Westen zu unterschätzen, wirkt jedoch zugleich der pauschalen Dämonisierung Russlands entgegen. Westliche Leserinnen und Leser erhalten Einblick, was „ganz normale Menschen“ in Russland erlebt haben, wie Hoffnungen entstanden – und wie sie schrittweise verloren gingen.

 

Der Abend bei Kunst & Bühne ordnet diese Perspektiven in die aktuelle Lage kritischer Journalistinnen und Journalisten in Russland ein. Unabhängiger Journalismus ist dort heute kaum noch möglich: Medien stehen unter strenger staatlicher Kontrolle, kritische Berichterstattung wird kriminalisiert, Journalistinnen und Journalisten werden verfolgt, vor Gericht gestellt oder ins Exil gezwungen. Mehrere Medienschaffende befinden sich aktuell in Haft oder werden in politisch motivierten Prozessen angeklagt.

 

Auch international wird die Situation als dramatisch bewertet. In der Rangliste der Pressefreiheit 2025 von Reporter ohne Grenzen rangiert Russland auf den hinteren Plätzen; die Medienlandschaft ist weitgehend vom Staat oder kremlnahen Akteuren kontrolliert. Kritische Stimmen kommen heute vor allem aus dem Exil.


Ein Leben im Zeichen des Journalismus und Exils


Vladimir Esipovs eigene Biografie steht exemplarisch für diese Entwicklung. Er arbeitete viele Jahre als Journalist in Russland und war zuletzt Chefredakteur der russischen Lizenzausgabe des Magazins GEO. Nachdem ein neues russisches Gesetz die Arbeit unabhängiger ausländischer Medien faktisch unmöglich machte, stellte der Verlag seine Aktivitäten ein; Esipov verließ das Land. Heute lebt er in Berlin und arbeitet als Redakteur bei der Deutschen Welle, wo er regelmäßig zu politischen Entwicklungen in Russland publiziert.

 

Die Veranstaltung bei Kunst & Bühne bietet die Gelegenheit, aktuelle russische Zeitgeschichte, Medienfreiheit und persönliche Erfahrungen in einen größeren Zusammenhang zu stellen – und mit einem der profiliertesten deutsch‑russischen Journalisten der Gegenwart ins Gespräch zu kommen.

 

Das Gespräch wird moderiert von Jörg Beige.

 

Veranstaltungsdetails und Ticketinformationen


Dienstag, 5. Mai 2026, Beginn 19.30 Uhr, Einlass 18.30 Uhr, 15€

Karten gibt es an der Abendkasse, im VIOLAS am Markt 9 und online unter www.kunstundbuehne.de


TEXT:  Kunst&Bühne

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