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Laurentiushaus in Nienhagen wird renoviert


Fotos: Peter Müller


NIENHAGEN. Nach einer über dreijährigen Planungsphase gibt es die ersten sichtbare Fortschritte eines 1,5 Millionen Euro Projektes in der Nienhagener #Kirchengemeinde. Dreißig Helferinnen und Helfer aus allen Generationen haben das Laurentiushaus am Jahnring leer geräumt und das Mobiliar und unzählige Umzugskartons in einer Scheune im Ort gelagert. Statt der für den Umzug anberaumten zwei Tage war heute die Arbeit zur Überraschung aller schon nach fünf Stunden geschafft.

Kirchenvorstandsvorsitzender Harald Schilbock führt dieses "rekordverdächtige Umzugsunternehmen" darauf zurück, viele motivierte Mitmacher perfekt Hand in Hand gearbeitet und die örtlichen Landwirte die passenden Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben. Schilbock: „Ich bin beeindruckt, wie klasse der Umzug geklappt hat! Das hätten wir nicht in unseren kühnsten Träumen erwartet."

Die ökologische Sanierung des evangelischen Gemeindehauses sei nötig geworden, weil das vor 60 Jahren errichtete Haus „in die Jahre gekommen“ sei und den heutigen Anforderungen an die Klimafreundlichkeit eines Gebäudes in keiner Weise mehr entspreche. Außerdem bietee das als kirchliches Freizeitheim für den Kirchenkreis Celle konzipierte Haus so viel ungenutzten Raum, dass im Zuge der Renovierung auch noch eine 90 qm große Wohnung geschaffen werden könne – und das sei bei der starken Nachfrage nach Mietwohnungen in Nienhagen kein unbedeutender Nebeneffekt.

Die #Sanierung werde ermöglicht durch eine Förderung durch den #Kirchenkreis Celle, die Leader-Region, die NBank und die Hannoversche Landeskirche. Die Kirchengemeinde werde 100.000 Euro Eigenmittel aufbringen müssen.

"Wenn das Sanierungsprojekt im kommenden Herbst abgeschlossen sein wird, verfügt die #Laurentiusgemeinde über ein Gemeindeshaus, das small but beautiful ist und dessen Türen weit geöffnet sind für kirchliche Gruppen, Vereine und Initiativen, die für das Wohl der Menschen in Nienhagen arbeiten", so Pastorin Rena Seffers.


Bis dahin bekäme die Kirchengemeinde Unterschlupf in den Räumen der DLRG, des Spielmannszuges, des Heimatvereins, der Feuerwehr, des Kindergartens und der Schule. Rena Seffers: „Wir freuen uns über die große Bereitschaft der Vereine und Verbände, uns für diese Zeit zu unterstützen. Das ist ein Beweis dafür, dass unsere Kirche wirklich mitten im Dorf verankert ist.“


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