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Landkreis unterstützt Integrationsprojekte der Gemeinden




CELLE. Das Jahr 2022 stellt die Kommunen im Landkreis Celle angesichts gestiegener Zuweisungen von Geflüchteten vor besondere Herausforderungen. Integrative Projekte, die das Miteinander und den Zusammenhalt der diversen Bewohnern vor Ort stärken, seien vor diesem Hintergrund von großer Bedeutung. In diesem Jahr hätten fast alle Kommunen die Förderung eines Integrationsprojektes mit bis zu 1000 € seitens des Landkreises in Anspruch genommen. Die Integrationsbeauftragten in den Gemeinden hätten damit Angebote unterschiedlichster Art initiiert und realisiert.


Der Landkreis teilt dazu mit, unzensiert und unkommentiert:

Ein Fokus liegt auf der niedrigschwelligen Begegnung und Vernetzung. So wurde das Interkulturelle Café in Winsen (Aller) ins Leben gerufen. Als wöchentlicher Treffpunkt von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund eröffnet er die Möglichkeit, sich in lockerer Atmosphäre zu treffen, gemeinsam zu essen und sich auszutauschen. Auch im offenen Frauentreff in Unterlüß versammeln sich zweimal im Monat nicht nur Frauen aus verschiedenen Kulturen, sondern auch verschiedener Generationen: Mütter mit Kleinkindern, aber auch Seniorinnen. Bei Kaffee und Gebäck nach heimischer Rezeptur lernt man sich näher kennen und schließt auch Freundschaften.Gleichsam dienen Nachbarschaftsfeste im Familienzentrum KESS in der Samtgemeinde Wathlingen der Begegnung. Andere Kommunen fördern im Rahmen ihrer Projekte die Kompetenzvermittlung. In der Gemeinde Faßberg erwerben Geflüchtete in einem Deutschkurs mit Kinderbetreuung zweimal wöchentlich wichtige Sprachkenntnisse und Wissen zu alltagspraktischen Themen. Das Frauencafé in Bergen fungiert unter Einbindung von ehrenamtlichen Sprachmittlerinnen als Treffpunkt und Lernort. Mit Unterstützung des Familienzentrums KESS wird zudem das ehrenamtliche Engagement und die Teilhabe von russisch- und ukrainischsprachigen Neuzugewanderten an Dorfaktivitäten in der Samtgemeinde Flotwedel gestärkt. Ein Computertreff für Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte in Eschede kann unter der Leitung eines Geflüchteten mit erweiterter Ausstattung in diesem Jahr fortgeführt werden.

Weitere Projekte nähern sich den Themen Diversität und Migration aus kreativer Perspektive und sind Ausdruck künstlerischer und kultureller Vielfalt der hier lebenden Menschen im Landkreis. In der ebenfalls geförderten Ausstellung „Wurzel-Vielfalt“ in Celle greifen Künstler die eigene Verwurzelung in ihrer Ursprungskultur und ihre Erfahrungen in der neuen Heimat auf. Die Gemeinde Hambühren organisiert für Geflüchtete des Weiteren eine Stadtführung und einen Museumsbesuch in Celle. Das Kunstprojekt in der Gemeinde Wietze ermöglicht ferner Mitmachen und Austausch unabhängig von Sprache durch Malangebote für Kinder und Mütter mit und ohne Migrationshintergrund. Der Landkreis Celle plant auch im kommenden Jahr die Unterstützung derart wichtiger Aktivitäten in den Gemeinden im Rahmen seiner kommunalen Förderung von Integrationsprojekten. Weiterführende Informationen erteilt das Team Migration und Integration im Sozialamt des Landkreises Celle unter Tel.: 05141 916-4057 und per E-Mail: claudia.pinkert@lkcelle.de


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