Kuratorium „Faßberg: Militärluftfahrt, Weltraum und Heide“ tagt in Müden

FASSBERG. Vom Klassenzimmer bis zum Weltraum, von der Bundeswehr über Wissenschaft und Wirtschaft bis hin zu Schule und Kultur: Die Themen des Kuratoriums „Faßberg: Militärluftfahrt, Weltraum und Heide“ sind ebenso vielfältig wie die Akteure, die hier regelmäßig miteinander ins Gespräch kommen. Zur zweiten Sitzung des Jahres 2026 trafen sich kürzlich die Mitglieder in der Grundschule am Heidesee in Müden (Örtze).
Das im Jahr 2011 in der Gemeinde Faßberg etablierte Kuratorium bringt Vertreterinnen und Vertreter aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammen. Zweimal im Jahr tagt das Netzwerk bei wechselnden Ausrichtern aus dem Kreis der Teilnehmer. Dadurch erhalten die Mitglieder regelmäßig Einblicke in die Arbeit, Entwicklungen und aktuellen Themen der beteiligten Einrichtungen und Unternehmen.
Vertreterinnen und Vertreter aus Bundeswehr, Wissenschaft und Forschung, Industrie und Wirtschaft, Bildung, Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, Verwaltung sowie Kultur nutzen das Kuratorium, um Informationen auszutauschen, gemeinsame Entwicklungen in den Blick zu nehmen und mögliche Synergien für den Standort Faßberg zu erkennen und zu nutzen.
Was auf den ersten Blick weit auseinanderzuliegen scheint – militärische Luftfahrt, Raumfahrt, Bildung, Wirtschaft, Geschichte und Kultur – ist über den Standort Faßberg auf vielfältige Weise miteinander verbunden. Gerade diese thematische und personelle Vielfalt macht den besonderen Charakter des Kuratoriums „Faßberg: Militärluftfahrt, Weltraum und Heide“ aus.
Ein besonderer Schwerpunkt der jüngsten Sitzung lag zunächst auf dem Veranstaltungsort selbst. Die Schulleiterin der Grundschule am Heidesee, Heike Conrads, stellte den Mitgliedern des Kuratoriums die Schule und ihre pädagogische Arbeit vor. Anhand eines Films erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen anschaulichen Einblick in den Schulalltag und das vielfältige Leben an der Grundschule mit besonderem Fremdsprachenangebot.
Im weiteren Verlauf stand der Austausch über die aktuellen Entwicklungen bei den beteiligten Institutionen und Organisationen im Mittelpunkt. Die einzelnen Sachstandsberichte boten einen Einblick in die unterschiedlichen Themen und Aktivitäten der Akteure und machten zugleich deutlich, wie vielfältig die Verbindungen zwischen den Bereichen innerhalb und außerhalb der Gemeinde Faßberg sind.
Neben der Gemeinde Faßberg und der Grundschule am Heidesee beteiligten sich bei dieser Sitzung Vertreterinnen und Vertreter des Fliegerhorsts Faßberg, der Kommunalpolitik, der Wirtschaftsförderung des Landkreises Celle, der ArianeGroup, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Polizei, der Gewerbepartner Faßberg, des Luftbrückenmuseums Faßberg sowie des Christian-Gymnasiums Hermannsburg am Austausch.
Das Kuratorium versteht sich als wichtiges Netzwerk für die Entwicklung und das Standortmarketing der Gemeinde Faßberg. Der regelmäßige Austausch soll dazu beitragen, Potenziale frühzeitig zu erkennen, gemeinsame Interessen zu bündeln und Synergien für den Standort zu nutzen.
Die Sitzung in der Grundschule am Heidesee zeigte einmal mehr, wie breit das Netzwerk aufgestellt ist und wie viele unterschiedliche Akteure gemeinsam dazu beitragen, die Entwicklung und Wahrnehmung des Standorts Faßberg weiter voranzubringen.
Text: Gemeinde Faßberg














