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Kunstausstellung Michael Jäger eröffnet


Fotos: Peter Müller


CELLE. Farbe fällt aus dem Rahmen, versetzt Wände in Schwingungen – und erobert schließlich den ganzen Raum. Die neue Ausstellung „Michael Jäger. people“ im Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon zeigt das Eigenleben der Farben, wenn sie die Begrenzung der Leinwand verlassen. Mit einem speziell für das Kunstmuseum entwickeltem Raumkonzept verwandelt Michael Jäger den Foyerkubus und eine ganze Ausstellungsetage in farbrhythmische Installationen aus ungewöhnlichen Bildträgern. Der Künstler fertigt Bilder in der heute seltenen Technik der Hinterglasmalerei an. Auf transparente Acrylglasplatten schichtet er Farben und Formen – und arbeitet dabei „andersherum“ als beim klassischen Tafelbild. In seinen Arbeiten schaut das zuerst gemalte Detail immer nach vorne zu den Betrachtenden. Die abstrakte Schichtung von Zeit- und Werkebenen spielt eine besondere Rolle in Jägers Arbeitsweise: Er zitiert sich selbst und stellt seine Kompositionen immer wieder neu zueinander in Dialog. Digitalisierte Werke gedruckt auf Bauzaunbanner kombiniert mit geometrischer Wandmalerei ist dabei eines von vielen Ergebnissen seiner künstlerischen Forschung. „Meine Bilder sehe ich als Nomaden, die sich durch eine fragmentierte Welt bewegen. Für eine Weile finden sie im Museum Behausung“, so der Künstler, für den die Bilder und Farben dabei immer ihren jeweils eigentümlichen Charakter behalten. Sie agieren in verschiedenen Funktionen und mit unterschiedlichen Wirkungen – in etwa so, wie Schauspielende ihre Rollen wechseln. Michael Jäger (*1956 in Düsseldorf) ist Professor für Malerei an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle. Er lebt und arbeitet in Köln. Die Eröffnung findet statt am Sonntag, 09. Oktober 2022, um 11.30 Uhr im Kunstmuseum Celle in Anwesenheit von Michael Jäger statt. Autor und Poet Frank Schablewski führt sprachkünstlerisch in sein Werk ein. Laufzeit der Ausstellung ist bis zum 05. März 2023.

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