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„Jetzt erst recht!“ - Brauerei Betz nimmt Neuanfang mit viel Elan in Angriff

Frauke Betz mitten im Lager der leeren Bierfässer.
Geschäftsführerin Frauke Betz blickt optimistisch in die Zukunft ihrer Brauerei. (Foto: Stefan Kübler)

CELLE. Nach wochenlangem Krisenmodus und dem Start des Insolvenzverfahrens stehen bei der Brauerei Betz alle Zeichen auf Neuanfang. Die Produktion im Celler Traditionsunternehmen ist wieder angelaufen. Auf dem Firmengelände in Neuenhäusen wird gearbeitet und die Biertanks füllen sich langsam wieder. In den kommenden Monaten will das Unternehmen aus eigener Kraft aus dem laufenden Insolvenzverfahren kommen. Dazu sollen Investitionen getätigt und Umstrukturierungen vorgenommen werden. Auch die beliebte Brauhof-Fete könnte es in diesem Jahr bereits wieder geben.


„Wir machen weiter.“

„Diese Situation hätte ich mir gerne erspart“, sagt Geschäftsführerin Frauke Betz im Gespräch mit CelleHeute. Gemeint sind die belastenden Wochen nach der Anmeldung zur Insolvenz, die eine Herausforderung für das gesamte Team gewesen seien. „Aber wir machen weiter. Jetzt können wir neu denken. So ein Schuss vor den Bug war nötig, um alte Zöpfe abzuschneiden.“


Alkoholfreies Bier und Fassbrause machbar


Frauke Betz hat die Zukunft ihres Unternehmens fest im Blick. Beim Rundgang durch die Anlage wird deutlich, wieviel Herzblut in der Brauerei steckt, die ihr Urgroßvater Carl Betz 1893 gründete. Die Tradition soll nicht vergessen werden. Um in der heutigen Zeit bestehen zu können, sind allerdings Investitionen nötig. Neben neuen Maschinen geht es vor allem um neue Produkte und Geschäftszweige, aber auch um ein modernes Marketing. „Wir werden gewisse Dinge umstrukturieren“, so Frauke Betz. „Beim Marketing muss etwas passieren.“ Auch die Erweiterung der Produktpalette ist im Gespräch. Eine alkoholfreie Variante des Celler Bieres sei realistisch. Auch eine Fassbrause sei machbar.


Sichtfenster in einer Bierleitung in einer Brauerei.
Die Biertanks bei der Brauerei Betz füllen sich langsam wieder. (Foto: Stefan Kübler)

Corona als Mitauslöser der Krise


Als Mitauslöser der Krise nennt die Geschäftsführerin die Coronazeit, in der die gesamte Branche einen Schlag gekriegt habe. Dazu seien technische Herausforderungen gekommen. Gleichzeitig hätten sich die Märkte verändert. Positiv sei in dieser Zeit der Zusammenhalt der kleineren Brauereien untereinander gewesen. Vor allem im Mittelstand sei es möglich, Synergien zu nutzen. „Gemeinsam ist man stark“, sagt Frauke Betz.


Brauhof-Fete bei Betz 2026 nicht ausgeschlossen


In den kommenden Wochen geht es bei der Brauerei Betz darum, die Lager wieder aufzufüllen, damit in den Supermärkten überall wieder Celler Bier verfügbar ist. Zum laufenden Insolvenzverfahren kann sich die Geschäftsführerin nicht äußern, sie macht aber deutlich, dass die Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter „super konstruktiv“ verläuft. Gute Nachrichten gibt es auch für die Fans der Brauhof-Fete. Auf die Frage, ob es die beliebte Party mit Live-Musik in diesem Jahr geben wird, antwortet Frauke Betz: „Wahrscheinlich schon. Jetzt erst recht!“

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