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Immanuel Kant: Philosoph des Protestantismus?


Vortrags- und Gesprächsabend am Mittwoch, 3. April 2024, 19.30 Uhr im Bonifatiushaus in Celle-Klein Hehlen, Bonifatiusstr. 13


CELLE.„Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?“ Um diese berühmten Fragen kreiste Kants Philosophie in den Bereichen Erkenntnistheorie, Ethik, Metaphysik und Anthropologie. Dabei hat der große Königsberger Aufklärer sich immer wieder mit protestantischer Theologie auseinandergesetzt. Umgekehrt beziehen sich viele evangelische Theologen noch heute zustimmend oder kritisch auf Kant. Jene Zustimmung ist nicht selbstverständlich; denn Kant hat das Dasein Gottes für schlechterdings unbeweisbar erklärt. Trotzdem sind für ihn Gott, Freiheit (des Willens) und Unsterblichkeit (der Seele) Postulate der praktischen Vernunft.


Der allgemeinverständliche Vortrags- und Gesprächsabend geht ein auf Kants kategorischen Imperativ. Diesen ergänzt seine Lehre von einem Hang zum radikalen  Bösen in der menschlichen Natur. Aus einer Dreieinigkeit Gottes leitet er die Gewaltenteilung im Staat ab. Pietistisch erzogen hatte Kant später eine Abneigung gegen äußerlichen Gottesdienst in jeder Form. Doch mit Bewunderung und Ehrfurcht erfüllte ihn „der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir“. Meine Kritik des Wissens schafft Platz für den Glauben, schrieb Kant.

Zu klären ist: Was für einen Glauben meint Kant? Wird er dem befreienden Erbe des Protestantismus gerecht? Was hat Kant uns heute zu sagen, zumal in Kriegszeiten?

Wo müssen wir weiterdenken und im Leben weiterkommen – über rassistische Äußerungen Kants hinaus?


Zu solcher Besinnung kann gerade Immanuel Kant ermutigen; denn er hat. auf die Frage „Was ist Aufklärung?“ geantwortet: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“

Referent: Dr. Helmut Geiger, Theologe.

Die Schauspielerin Rosemarie Schilling rezitiert Äußerungen von und über Kant.

Der Eintritt ist frei.


Text:Helmut Geiger

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