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hubergroup baut 250 Stellen in Celle ab

CELLE. Am Standort Celle der hubergroup werden 250 Stellen abgebaut. Darüber hat das Unternehmen am Mittag die Belegschaft bei einer Betriebsversammlung im Werk am Bremer Weg informiert. Man begegne mit dieser Maßnahme "einem sich rasch verändernden Marktumfeld mit einer Neuaufstellung", heißt es dazu in einer Pressemitteilung des internationalen Druckfarben- und Chemiespezialisten. Die bislang in der Serienfertigung in Celle hergestellten Mengen werden bis Ende 2024 nach Polen und in die bestehenden indische Werke ausgelagert.

Foto: Christian Link

Weiter heißt es in der Mitteilung: "Aufgrund des Wandels hin zu online ging der für die hubergroup so entscheidende europäische Markt für Druckfarbe für Print-Medien zwischen den Jahren 2016 und dem ersten Quartal 2023 um etwa 50 Prozent zurück. Dies konnte vom vergleichsweisen niedrigen Wachstum bei Verpackungsdruckfarben im gleichen Zeitraum nicht aufgefangen werden." Bereits erfolgreich umgesetzte Optimierungsmaßnahmen der hubergroup seien daher vom Mengenverfall mehr als aufgezehrt worden: "Die unvorhersehbaren multiplen Krisen der letzten Jahre (Pandemie, Lieferkettenkrise, Ukraine Krieg, Sanktionspolitik, etc.) sowie ungünstige politische Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa haben das Marktumfeld der hubergroup weiter verschlechtert. Zugleich verschob sich das Wachstum von Europa hin in andere Märkte, vor allem nach Asien. Hier rechnen Experten bis zum Jahr 2031 mit einem Wachstum des Marktes an Druckfarbe von 5,2 Prozent pro Jahr."


Die "Überlegungen zur Effizienzsteigerung" beträfen die gesamte Gruppe in allen Regionen, in denen sie tätig ist. Ziel sei es, die gesamte Unternehmensgruppe weiterzuentwickeln und in Zentral-Europa zurück zu profitablem Wachstum zu führen. Diese Neuaufstellung werde von dem Gedanken geleitet, Überkapazitäten abzubauen, Lieferwege zu verkürzen und nahe am Kunden zu operieren.


Zur Zukunft des Standortes Celle heißt es in der Mitteilung: "Der Standort wird sich künftig auf Produktion und Service für den deutschsprachigen Markt (DACH) und die Anwendungstechnik für Flexo & Gravure fokussieren." Die Fertigung von Sonder- und Spezialfarben für kundenindividuelle Bedürfnisse solle hier aufrechterhalten und modernisiert werden, während die Serienfertigung geschlossen werde. Und: "Um die weltweiten Überkapazitäten abzubauen und die Auslastung kunden- und lieferantennah zu erhöhen, sollen die bislang in der Serienfertigung in Celle hergestellten Mengen bis Ende 2024 entsprechend ihrer Abnehmer in Europa oder Asien nach Wroclaw (Polen) und in die bestehenden indischen Werke verlagert werden. Alle Werke operieren nahezu nach den gleichen ISO-Standards wie das in Celle. Dies schließt auch die Zertifizierungen in Sachen Arbeits- und Umweltschutz mit ein."


Heiner Klokkers, Vorsitzender der Geschäftsführung der hubergroup, sagt zu der Neuaufstellung: „Wir wissen, dass dies eine schwerwiegende Nachricht für die Betroffenen ist. Wir müssen jedoch auch unserer Verantwortung gegenüber der gesamten Gruppe gerecht werden. Die hubergroup wird an ihren deutschen Wurzeln und Tugenden festhalten. Sie wird Vorteile ihrer weltweiten Aufstellung konsequent zum Wohle der gesamten Gruppe und damit auch zum Wohle der in Deutschland verbleibenden Beschäftigten nutzen.“

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