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„Herbstgold“




CELLE. Die Bäume sind noch lange nicht grün, da träumt die Stadt schon vom Herbst: "In leuchtendem Gold-Gelb präsentiert sich in den künftigen Herbstmonaten ein Teil der #Hafenstraße. Dafür sorgen die 57 neuen #Ulmen, die jüngst als letzte offene #Ausgleichsmaßnahme im Zuge der Neuverlegung der Hafenstraße gepflanzt wurden", heißt es aus dem Rathaus. Damit finde das, was im Januar 2020 unter anderem mit der Umsiedlung von Käfern und dem Umsetzen von Wildtulpen als vorbereitende Maßnahmen zum Ausbau der Hafenstraße begann, seinen Abschluss.


12 bis 15 Meter hoch und durchschnittlich rund 8 Meter breit sollen die neuen Bäume, deren genaue Bezeichnung Ulmus „Sapporo Autumn Gold“ lautet, wachsen. Von der Fachwelt würden sie im Zuge des Klimawandels als besonders zukunftsfähig bewertet. Zudem gelte die Sorte als sehr resistent gegen die holländische Ulmenkrankheit, die in den vergangenen Jahrzehnten den heimischen Gewächsen zu schaffen machte. Im Gegensatz zu anderen Ulmenzüchtungen bilde 'Sapporo Autumn Gold' keine schmal-kegelförmige Krone aus, sondern eine breite, oftmals etwas zerzaust wirkende Form. Die Herbstfärbung der Sapporo-Ulme ist leuchtend goldgelb, woher sich ihr Name ableitet.


„Gerade bei den Arbeiten zur Ausbau der Hafenstraße und rund um unsere Allerinsel haben wir einen großen Aufwand für Umwelt- und Klimaschutz betrieben“, betont Stadtbaurätin Elena Kuhls. „Die Zeiten, in denen Gehölze einfach so gedankenlos entfernt werden, sind lange vorbei. So wurde bekanntlich vor dem Umbau ein landschaftsplanerischer Begleitplan erstellt, um die Auswirkungen des Eingriffs auf Natur und Landschaft möglichst gering zu halten.“


Weitere Ausgleichmaßnahmen, über die bereits berichtet wurde: Kompensationsflächen in Bostel und Westercelle, wo je bis zu 4.000 Quadratmetern Fichtenwald mit Eichen unterpflanzt wurden, so dass naturnahe, bodensaure Eichen-Mischwälder entstehen. Schaffen von artenreichem, mesophilem Grünland in der Allerniederung. Einrichten von Fledermausquartieren entlang des Allerufers und vieles, vieles mehr.


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