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Gold und Silber für Westerceller Ju-Jutsuka bei den German Open

Foto: Karsten Sell


GELSENKIRCHEN/CELLE. Beim größten internationalen Ju-Jutsu Turnier in Deutschland nahmen 448 Athletenaus 23 Nationen teil. Vom 01.-03.10. waren auch vier Kämpfer aus Westercelle nach Gelsenkirchen gereist.

Am zweiten Turniertag startete Kristin Raddatz. In der Klasse U18 bis 70 kg traf sie im ersten Kampf auf eine Kameradin aus dem Bundekader. Nach einem etwas zögerlichen Start konnte sich Kristin erste Punkte mit Atemis (Schläge und Tritte) sichern. Nach einem weiteren Schlagabtausch gelang es Kristin ihre Gegnerin mehrmals für Ippon (große Wertung) zu werfen und zuletzt am Boden durch einen Hüftwürger zur Aufgabe zu zwingen. Im nächsten Kampf ging es bereits um Gold. Gegen die amtierende Deutsche Meisterin aus Hofheim tat sich Kristin von Begin an schwer. Die passiv kämpfende Gegnerin konnte die Wurfansätze immer wieder kontern und ihrerseits Kristin zu Boden bringen. Auch im Bodenkampf gelang es ihr nicht, sich aus den Haltetechniken zu befreien, so dass sie sich am Ende vorzeitig mit Full Ippon geschlagen geben musste und damit den zweiten Platz belegte.

Am letzten Turniertag eröffnete Isha Njingo die Kämpfe für die Westerceller Ju-Jutsuka in der Klasse U14 +57 kg. Der Kampf gegen eine Schwedin war bis zum Schluss knapp. Keine der Beiden konnte große Wertungen erzielen und sich entscheidend absetzen. Am Ende behielt die Schwedin mit 5:2 die Oberhand, weil sie insgesamt taktisch cleverer agierte. Gegen die nächste Kontrahentin begann Isha aggressiver und konnte sie nach schnellen Atemis sofort mit Tani-O-Toshi (Talfallzug) zu Boden bringen. Am Boden konnte Isha der Gelsenkirchenerin keine Punkte abringen, so dass sie sich im weiteren Verlauf des Kampfes darauf verlegte, weiter Punkte mit Atemis zu sammeln. Am Ende gewann Isha mit 16:8 und konnte sich so die Silbermedaille sichern.


In der Klasse U14 bis 45 kg startete Andreas Scholl. In seinen ersten drei Kämpfen holte sich Andreas souverän den vorzeitigen Sieg durch Full Ippon. Mit einer konzentrierten Leistung konnte er mit Atemis im entscheidenden Moment immer die richtigen Treffer setzen. Auch im Wurfpart gelang es ihm immer wieder seine Kontrahenten mit Ko-Soto-Gari (kleine Außensichel) zu Boden zu bringen und anschließend mit einem Armstreckhebel zur Aufgabe zu zwingen oder mit einer Haltetechnik den notwendigen Ippon zu holen. Im vierten und letzten Kampf traf er auf einen Ju-Jutsuka aus Bernau. Dieser hatte leichte Reichweitenvorteile und wusste diese auch geschickt einsetzen. Dennoch konnte Andreas den Kampf lange offen gestalten. Nach einem missglücktem Wurfansatz wurde er allerdings selber geworfen und war danach nicht mehr in der Lage, sich aus der anschließenden Haltetechnik seines Gegners zu befreien und musste sich vorzeitig geschlagen geben. Da der Bernauer zuvor aber auch einen Kampf verloren hatte und Andreas in Summe aller Kämpfe mehr Punkte erzielte, durfte sich Andreas zum Schluss dennoch die Goldmedaille umhängen lassen.


Als letztes ging Justin Gramlich auf Medaillenjagd. In der Klasse U16 bis 42 kg traf er zuerst auf den amtierenden Europameister aus Belgien. In einem knappen und spannenden Kampf konnte keiner der beiden Kontrahenten mit einem Wurf oder Technik am Boden punkten. Justin verlegte sich darauf, mit Atemis den angreifenden Belgier immer wieder auszukontern oder ins Leere laufen zu lassen. So konnte er den Kampf am Ende mit 8:4 für sich entscheiden. Als nächstes ging es gegen einen Kameraden aus dem Bundeskader. Auch hier punktete Justin vor allem mit Atemis. Trittversuche seines Gegners konnte er immer wieder abfangen und in einen Wurf umwandeln. Nur am Boden bekam Justin keinen Zugriff auf den Kontrahenten aus Basdorf. Nach Ablauf der Kampfzeit durfte sich Justin über einen deutlichen 24:7 Sieg und den ersten Platz freuen.


„Bei einem so großen Turnier zwei Mal Gold und Silber zu holen, ist eine großartige Leistung für unsere AthletInnen“, waren die Trainer Alexey Volf und Karsten Sell begeistert von den erzielten Ergebnissen.

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