Gemeinsamer Antrag von SPD und CDU im Rat der Gemeinde Faßberg
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FASSBERG. Die SPD- und CDU-Ratsfraktionen der Gemeinde Faßberg haben heute einen gemeinsamen Antrag eingebracht, der einen nachhaltigen und zukunftsorientierten Ansatz für den Radverkehr in der Region fordert. Im Mittelpunkt steht die Aufforderung an den Rat und die Verwaltung, den geplanten Neubau eines separaten Radweges entlang der L 240 von Poitzen nach Müden zu beenden und stattdessen die Einrichtung einer Fahrradstraße auf der bestehenden Verbindung Poitzen – Mittelstendorf – Müden umzusetzen.
Begründung
Der geplante Neubau des Radweges wird als überholte Infrastrukturpolitik kritisiert. Er sei nicht nur teuer und flächenintensiv, sondern biete auch keinen erkennbaren Mehrwert im Vergleich zu einer bereits bestehenden, sofort nutzbaren Alternative. Angesichts der Forderungen der Bürgerinnen und Bürger nach mehr Flächenschonung, Entsiegelung und Klimaschutz sei die Schaffung neuer versiegelter Flächen nicht länger tragbar.
Die Realität der modernen Radverkehrspolitik zeigt, dass Qualität, Sicherheit und Attraktivität entscheidend sind. Ein Radweg entlang der L 240 ist weder besonders attraktiv noch sicher und könnte zu einer geringeren Nutzung führen als die landschaftlich reizvollere Alternative über Mittelstendorf.
Die Umwidmung zur Fahrradstraße nutzt vorhandene Infrastruktur, spart erhebliche Baukosten und vermeidet zusätzliche Versiegelungen. Zudem kann sie den motorisierten Durchgangsverkehr effektiv zurückdrängen und die Lebensqualität in Müden erhöhen.
Ansprechpartner: Micheal Gebers, 0163 3599 337, Fraktionsvorsitzender der CDU und Dr. Dirk Häger, 05053 90 39 30 4 stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD
Text: Michael Gebers














