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Gemeinsame Veranstaltung "Extremismus auf TikTok & Co"

  • Extern
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit
Veranstaltung
Extremismus auf TikTok & Co. Foto: Polizei

CELLE. Soziale Medien sind längst fester Bestandteil unseres Alltags. Besonders junge Menschen nutzen Plattformen wie TikTok täglich, zur Kommunikation mit Freundinnen und Freunden, um Informationen zu bekommen und zur eigenen Selbstdarstellung. Doch auch politische Inhalte sind dort allgegenwärtig, oft verkürzt, emotionalisiert und ohne nachvollziehbare Quellen.


Wie wirken solche Inhalte auf Nutzerinnen und Nutzer? Und welche Rolle spielen Algorithmen dabei, welche Beiträge wir überhaupt zu sehen bekommen? Diesen Fragen widmete sich das Netzwerk Demokratische Strukturen stärken, (bestehend aus der Stadt Celle, Volkshochschule Celle, Gedenkstätte Bergen Belsen, Polizeiinspektion Celle, KESS Familienzentrum, Kreissportbund Celle, CD Kaserne, Stadt Bergen und dem Landkreis Celle) und lud zum "Extremismus auf TikTok & Co" ein. Dazu wurde der Medienpädagoge Sebastian Zollner eingeladen, der die Funktionsweise sozialer Plattformen sowie in Strategien extremistischer Akteure erläuterte.


An zwei Vormittagsterminen nahmen insgesamt drei Schulen aus Celle (KAV, Ernestinum, OBS Welfenallee) mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 9 und 10 teil. Im Mittelpunkt stand dabei die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen "For You Page": Warum wirken bestimmte Inhalte besonders überzeugend? Wie entstehen einseitige Perspektiven? Und wie gelingt es extremistischen Akteuren, gezielt Aufmerksamkeit zu erzeugen?


Am Nachmittag richtete sich die Veranstaltung an pädagogische Fachkräfte, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie weitere lokale Akteurinnen und Akteure. Neben der Analyse digitaler Radikalisierungsprozesse wurden konkrete Ansätze zur Gegenrede und zum bewussten Umgang mit sozialen Medien im beruflichen und privaten Alltag vorgestellt.


Ziel der Veranstaltung war es, einen niedrigschwelligen Einstieg in das Thema Extremismus in sozialen Medien zu schaffen und dafür zu sensibilisieren, wie schnell Nutzerinnen und Nutzer durch alltäglichen, scheinbar passiven Konsum mit problematischen Narrativen in Berührung kommen können. Das Netzwerk Demokratische Strukturen stärken bedankt sich bei allen Teilnehmenden für das große Interesse und den engagierten Austausch.



Text: Polizei

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