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„Geboren im KZ. Sieben Mütter, sieben Kinder und das Wunder von Kaufering I“




Mütter mit ihren Babys, Dachau 1945

Foto: Stadt Celle


CELLE. „Geboren im KZ. Sieben Mütter, sieben Kinder und das Wunder von Kaufering I“, so lautet der Titel von Vortrag und Lesung mit Eva Gruberova und Helmut Zeller.  Er findet am Donnerstag, 9. Mai, um 18 Uhr in der Celler Synagoge, Im Kreise 24, statt. Veranstalter sind Stadtarchiv Celle, die Jüdische Gemeinde und das Celler Netzwerk gegen Antisemitismus.

 

Als am 29. April 1945 die Amerikaner das Lager Dachau befreien, stoßen sie zu ihrer größten Überraschung auf sieben Frauen mit Babys. Ein Wunder wird bestaunt inmitten der Zerstörung. Das Buch von Eva Gruberová und Helmut Zeller erzählt die unglaubliche Geschichte von Eva und Miriam, zwei dieser sieben jüdischen Mütter, die verschiedene KZs durch viele glückliche Zufälle überstehen konnten und heute in Kanada und Tschechien leben.

Das Buch erzählt ihre Geschichte beginnend mit den frühen 40er Jahren, als die beiden, die eine in Ungarn, die andere in der Slowakei, junge Frauen sind, hoffnungsvoll ihr Leben planen und sich verlieben. Beide werden in den ersten Wochen ihrer Schwangerschaft nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Ohne voneinander zu wissen, durchlaufen Eva und Miriam noch zwei weitere KZs, bis ihre Schwangerschaft Ende November 1944 von der SS entdeckt wird. Sie werden in das Dachauer Außenlager Kaufering I gebracht, wo sie sich kennenlernen. Die Nachricht über die Geburt der Kinder im Winter 44/45 sorgt im Lager, in dem täglich Menschen an Hunger, Kälte und Folter sterben, für starke emotionelle Reaktion.

 

Niemand weiß, warum die SS die Frauen und Babys nicht töten lässt. Während der Evakuierung des Lagers überstehen die Frauen mit ihren Babys auf dem Arm einen Luftangriff der Alliierten und werden schließlich in Dachau befreit. Eva erfährt, dass ihr Mann Géza nicht überlebt hat.

Miriam hat mehr Glück, sie wandert mit ihrem Mann und dem Baby nach Kanada aus. Aber alle sieben Mütter finden sich nach dem Krieg wieder.

 

Text: Myriam Meißner, Pressesprecherin

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