Fußball und Basketball für alle: Moderner Soccer-Court in Müden eingeweiht

MÜDEN (ÖRTZE). Sportbegeisterte Kinder und Jugendliche in Müden (Örtze) können sich ab sofort auf einem neuen Soccer-Court austoben. Nach fast zweijähriger Planungszeit ist der Platz auf dem Gelände der Grundschule am Heidesee offiziell eingeweiht worden. Der moderne Sportplatz steht nicht nur den Schülerinnen und Schülern zu Verfügung, sondern soll auch ein Begegnungsort für alle werden. Zu den Besonderheiten gehören die Möglichkeit, verschiedene Sportarten auszuüben sowie der barrierearme Zugang.
Gemeinde Faßberg setzt Idee von Grundschule und Förderkreis um
Der neue Soccer-Court in Müden (Örtze) löst den alten Bolzplatz auf dem Schulgelände ab. Schon vor Jahren sei festgestellt worden, dass der alte Platz den Anforderungen nicht mehr genügte, schilderte Faßbergs Bürgermeisterin Kerstin Speder bei der Eröffnungsveranstaltung am Freitag. Der Boden sei schnell feucht geworden und auch mehrere Instandsetzungsversuche hätten nichts gebracht. Die Schule selbst sowie der Förderkreis Naturheimat hätten 2024 die Idee eines neuen und modernen Multifunktionsplatzes ins Spiel gebracht, die die Gemeinde aufgegriffen und mit Hilfe einer LEADER-Förderung nun umgesetzt habe. „Der Soccer-Court ist ein gutes Beispiel dafür, wie aus einer örtlichen Idee ein konkretes Angebot für die Gemeinschaft werden kann“, sagte Kerstin Speder.

Barrierefreier Zugang und nachmittags offen für alle
Auf dem neuen Platz mit einer Größe von rund 10 mal 15 Metern kann künftig hauptsächlich Fußball und Basketball gespielt werden. Tore und Körbe sind vorhanden und fest verbaut. Auf der weichen Gummiunterlage sind weitere Nutzungen denkbar. Neben Schülerinnen und Schülern soll die Fläche am Nachmittag auch allen anderen Kindern und Jugendlichen aus dem Ort und der Umgebung zur Verfügung stehen und so zu einem offenen Treffpunkt werden. Möglich sei auch die Verbindung mit einem Ausflug zum nahegelegenen Heidesee. Weiterer wichtiger Aspekt sei der barrierearme und rollstuhlgerechte Zugang des Platzes über das große Tor an der Seite. „Damit setzen wir ein Zeichen dafür, dass Freizeit- und Bewegungsangebote möglichst vielen Menschen offenstehen sollen“, so Kerstin Speder.
Zwei Ballspenden lassen Kinder direkt loslegen
Nach der offiziellen Einweihung konnten die Kinder direkt loslegen und die ersten Bälle aufs Tor schießen. Möglich machten dies zwei Ballspenden vom stellvertretenden Bürgermeister Michael Gebers sowie von Martin Krause vom ausführenden Planungs- und Bauunternehmen Guma-Play. Der Soccer-Court soll künftig ehrenamtlich vom Förderkreis Naturheimat gepflegt und betreut werden. Gekostet hat das Projekt laut Gemeinde insgesamt rund 92.000 Euro. 80 Prozent davon sind LEADER-Mittel der EU.














