Erste „Kirche Kunterbunt“ in Nienhagen war großartig
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- 12. Mai
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NIENHAGEN. Drei Stunden Kirche am Sonntag: „Wie geht das?“, fragte Diakon Sven Gutzeit zu Beginn des Gottesdienstes am vergangenen Sonntag die vielen Familien, die zur ersten „Kirche Kunterbunt“ gekommen waren – und gab einen kleinen Einblick in das neue Angebot der Laurentiuskirche: „Schon seit langem haben wir uns gewünscht in einem engeren Kontakt mit Euch, mit Familien zu kommen, Zeit zu haben zum Kennenlernen oder zum Vertiefen von Kontakten, Zeit, um miteinander Gottesdienst zu feiern und etwas Spielerisches zu unternehmen.“
Dass dieser Wunsch nach einer intensiven Planungszeit tatsächlich in Erfüllung gegangen ist, war für die 35 Mitmacherinnen und Mitmacher am Ende der Veranstaltung ein großartiges Geschenk. Ulrike Stein, Kirchenvorsteherin und Mitinitiatorin der Kirche Kunterbunt, konnte zufrieden feststellen: „Brücken bauen, die Überschrift für diesen Tag, konnten wir wirklich umsetzen! Und das Wetter spielte mit!“

Zwischen Kirche und Laurentiushaus tummelten sich bei angenehmen Temperaturen und blauem Himmel Kinder, Jugendliche und Erwachsene an verschiedenen Stationen: Diakon Gutzeit hatte sehr aufwendig in der Vorbereitung große Hölzer zugeschnitten, mit denen er mit Hilfe der Erwachsenen eine Brücke ohne Verbindungselemente nach einer Vorlage von Leonardo da Vinci bauen konnte – und die Kinder balancierten allein oder mit Hilfe der Eltern über dieses Wunderwerk der Baukunst.
Dass das Thema „Brücken bauen“ im Gottesdienst zur Sprache kam und für den Erhalt der „Brücken zum Mitmenschen, zu Gott und seinem eigenen Herzen geworben wurde, versteht sich fast von selbst.
Der von der Jugendfeuerwehr aufgebaute aufblasbare Tunnel für Kinder war ebenso eine Attraktion wie das traditionelle Dosenwerfen, die Schminkstation oder die diversen Bastelangebote. Anne Richter und ihre Kochgruppe „Wer is(s)t schon gern allein!?“ sorgte für die Verpflegung. Die Hotdogs fanden ebenso großes Gefallen wie die rote Linsensuppe.

Und weil Muttertag war, durfte der Stand „Mama´s Prickelzauber“ nicht fehlen, der übrigens nicht nur von Müttern besucht wurde. Auch Männer wurden dort gesichtete – mit einem Glas kühlen Prosecco in der Hand! Warum nicht? Es ging ja ums Brückenbauen!
Musikalisch wurde die „Kirche Kunterbunt“ von HannaH (Schäfer) aus Celle bereichert, die den Kindern und Erwachsenen unter anderem das Lied „Sternenfänger“ nahebrachte, das in Zukunft noch öfter in der Kirchengemeinde gesungen werden dürfte.

„Diese Kirche Kunterbunt“, so Pastorin Rena Seffers, „macht uns Mut, in diesem Jahr eine zweite Kirche Kunterbunt anzubieten, und zwar am 1. November! Aber jetzt erst einmal ein großes Dankeschön an die Stiftung St. Laurentius, den vielen Jugendlichen, die mitgeholfen haben, den Erwachsenen, die beim Aufbau und Abbau geholfen haben, die Jugendfeuerwehr, die Kochgruppe – wir schätzen uns glücklich, dass es schon lange so tragfähige Brücken zwischen großartigen Menschen und Gruppen in Kirchengemeinde und Dorf gibt!“
Text: Kirchengemeinde














