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Entscheidung gegen 2G: Homöopathie-Verein sagt Vortrag ab


Homöopathie Verein Eschede

ESCHEDE. Der Norddeutsche Verein für Homöopathie und Lebenspflege sagt seine für 13. Januar geplante Veranstaltung ab und teilt dazu mit:


"Noch immer bestimmen die Pandemie und Fragen des richtigen Umgangs mit ihr das öffentliche Leben. Die gesellschaftliche Debatte ist zunehmend polarisiert, ein sachliches und differenziertes Gespräch über den bestmöglichen Umgang mit der jeweiligen Situation schwierig. In unseren Vortragsabenden wird eben dieses Gespräch ermöglicht und geführt. Sie sollen dazu beitragen, das aktuelle Geschehen in Dimensionen und Zusammenhängen gesundheitlicher Art zu verstehen und eine materielle Betrachtung um ökologische, seelische und geistige Aspekte zu erweitern, wie sie eigentlich für jeden Menschen als langfristiger, erfolgreicher Weg unverzichtbar sind.

Nun gilt seit dem 20. Dezember 2021 die Niedersächsische „Weihnachts- und Neujahrsruhe“ der Niedersächsischen Corona-Verordnung und damit auch für uns und unsere Veranstaltungen (vorläufig bis zum 15. Januar 2022). Demzufolge ist der Besuch einer unserer Veranstaltungen (selbst wenn wir sie anderen Ortes als im Deutschen Haus durchführen würden) nur noch Menschen, die gegen Covid-19 geimpft oder von der Erkrankung in den vorangegangenen Monaten genesen sind, möglich. Allen anderen Menschen ist ein Besuch nicht gestattet – auch nicht bei Vorlage eines negativen Testergebnisses.

Dies stellt uns vor eine schwierige Situation. Die Tatsache, Menschen abweisen zu müssen, die sich individuell gegen die Impfung entschieden haben oder deren Genesung längere Zeit zurückliegt, ist mehr als schmerzhaft und befremdlich; sie ist auch medizinisch zweifelhaft. Diese sowie gesunde, vor längerer Zeit genesene, nicht infektiöse Menschen auszuschließen, verstößt gegen unsere ethischen Überzeugungen.

Wir haben uns nun, angesichts der neuen Bestimmungen, entschlossen, den Vortrag im Januar auch für die Menschen abzusagen, die die Krankheit überstanden oder sich der Impfung unterzogen haben. Im Übrigen werden wir unsere Arbeit fortsetzen und, wo möglich, noch intensivieren und Sie über die Vorträge und Veranstaltungen in den Folgemonaten informieren."


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