top of page

Anzeigen

IKK classic
Top_Rectangle_300 x160 CH_be_happy.jpg
Deecke_Lagerverkauf_Top-Rectangle_300x160_KW07_1-3.gif

„Embargo als Mittel der Kriegsführung?" Niedersachsens Rolle im napoleonischen Wirtschaftskrieg




CELLE. Handelsembargos und Wirtschaftssanktionen sind erneut zu einem wichtigen Instrument in zwischenstaatlichen Auseinandersetzungen geworden. Neben weitreichenden Auswirkungen auf die Wirtschaft der involvierten Staaten verändern sie oftmals auch die politische Ordnung tiefgreifend.

Der niedersächsische Raum hat dies bereits in der Vergangenheit erlebt, als er vor 220 Jahren für einen Zeitraum von zehn Jahren in einen Wirtschaftskrieg zwischen Frankreich und Großbritannien involviert wurde. Die sukzessive Einbindung des niedersächsischen Raums als „Vorposten“ des Grand Empire in das gegen Großbritannien gerichtete napoleonische Kontinentalsystem und die völlige Neugestaltung der bisherigen Handelsbeziehungen stehen im Mittelpunkt des Vortrags, in dem der Jurist und Buchautor Dr. Oliver Baustian ein facettenreiches Bild der wirtschaftlichen Auswirkungen des französisch-britischen Handelskriegs auf den niedersächsischen Raum am Anfang des 19. Jahrhunderts wirft.


Der Vortrag mit anschließendem Empfang findet am Donnerstag, 16. Februar 2023, 20:00 Uhr im Vortragssaal des Oberlandesgerichts Celle, Schlossplatz 2, statt.

Baustian ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz in Berlin, seit 2013 in Deutschland Repräsentant des Souvenir napoléonien, Stipendiat der Fondation Napoléon Paris und Verfasser einer rechtsgeschichtlichen Dissertation mit Auszeichnung an der Universität Tübingen über Wirtschaftsreformen, Zollorganisation und Außenhandelspolitik im napoleonischen Musterstaat Königreich Westphalen. Dr. Baustian forscht, referiert und publiziert neben seiner anwaltlichen Tätigkeit erfolgreich im In- und Ausland zu den deutsch-französischen Beziehungen im 18. und 19. Jahrhundert.

Der Eintrittspreis beträgt 8 €. Anfragen für Reservierungen von Eintrittskarten werden per E-Mail unter olgce-vortragsreihe@justiz.niedersachsen.de oder per Telefon unter 05141 206-555 (Anrufbeantworter Kartentelefon) entgegengenommen. Sie erhalten eine Rückmeldung mit wichtigen Hinweisen zu Ihrer Anfrage. Reservierungen werden erst nach Bestätigung durch das OLG Celle wirksam.

Aktuelle Beiträge
bottom of page