Einweihung der Modellanlage Aalfang am Wietze-Ufer: Einmaliges Naturprojekt an der Wietze verwirklicht
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- 31. Aug.
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WIETZE. Der Förderkreis hat sich über längere Zeit für den Erhalt der historischen Aalfanganlage an der Wietze eingesetzt. Ursprünglich sollte die Anlage im Zuge des Umbaus zur ökologischen Durchgängigkeit der Wietze so gestaltet werden, dass Gäste und die lokale Bevölkerung sie besichtigen können. Wegen der erforderlichen Hochwasserschutzmaßnahmen ließ sich dieses Vorhaben jedoch nicht wie geplant umsetzen: Die Wietze musste in ein neues Flussbett verlegt werden, sodass der historische Standort selbst nicht mehr zugänglich blieb.
Als Ersatz entstand in diesem Jahr am Ufer der Wietze zur Sandstraße hin eine Modellanlage Aalfang im Maßstab 1:2, die die frühere Fangtechnik anschaulich nachbildet. Ergänzt wird sie durch zahlreiche Informationstafeln, die den historischen Fischfang an der Wietze erläutern. Die Anlage ist über einen Zugang an der Sandstraße erreichbar, der an den Hof Tewes angrenzt, jedoch nicht über dessen Gelände führt. So erhalten Besucherinnen und Besucher zugleich Einblick in die Neugestaltung des Wietze-Abschnitts.
In einer kleinen Feierstunde am 24.08.2026 wurde die Anlage gemeinsam mit Helferinnen und Helfern sowie Vertretern beteiligter Firmen eröffnet. Projektleiter Hans-Jürgen Dralle schilderte kurz Planung und Umsetzung. Der Vorsitzende Volker Nickel würdigte besonders die finanzielle Unterstützung durch die Volksbankenstiftung, vertreten durch Melissa Mizel, und dankte Hans-Jürgen Dralle mit einer Plakette für sein außerordentliches ehrenamtliches Engagement.
Außerdem gab Nickel bekannt, dass der Förderkreis zur Preisverleihung der niedersächsischen Aktion „Bach im Fluss" am 28. September 2026 nach Hannover eingeladen ist.
Im Anschluss ließen die Teilnehmenden die Einweihung bei Getränken und Gegrilltem ausklingen. Der Förderkreis hofft auf regen Besuch der neuen Anlage: Eine Sitzbank oberhalb lädt zum Verweilen ein, mit Blick über die Wietze und die dort neu geschaffene Fischtreppe bis hin zu den angrenzenden Feldern und Wäldern – vor allem in den späten Nachmittagsstunden, wenn die Sonne hinter dem Fluss untergeht, verbindet der Ort seinen informativen Charakter mit einer ganz eigenen Ruhe. Der Förderkreis sieht in der neuen Anlage einen Meilenstein für den Naturschutz in Müden.
Text: Förderkreis NaturHeimat Müden / Örtze e. V.














