Einblicke in Abwasser-Probleme


WATHLINGEN. Feuchttücher in der Toilette - von dieser Problematik machte sich die Bürgermeisterin der Samtgemeinde Wathlingen, Claudia Sommer, jetzt ein Bild vor Ort. Sie informierte sich vor Ort über die Vorkommnisse und Aktivitäten des betriebseigenen Klärwerks und was dazu beiträgt, dass Pumpen verstopfen und welche Risiken und Gefahren dies birgt.

Entgegen einiger Packungsbeschreibungen gehören Feuchttücher nicht in die Toilette, auch nicht in kleinen Mengen. Diese sammeln sich im Kanal und in den Pumpwerken und führen letztlich immer wieder zu Verstopfungen. Die Kosten für die Beseitigung müssen alle Bürgerinnen und Bürger tragen.


Mit der Leiterin des Klärwerkes, Maren Firnhaber sowie ihrem Team ging es zu einem von mehreren Großpumpwerken. Die Pumpen wurden aufgeschraubt und große Mengen von solchen so genannten Verzopfungen wurden entnommen, die dann anschließend als Sondermüll entsorgt werden müssen.


Durch die Nutzung von Frequenzumrichtern wird das Abwasser in diesem Pumpwerk zwar gleichmäßig der Kläranlage zugeführt, was z.B. Energiekosten einspart und der Kläranlage einen gleichmäßigen Zufluss ermöglicht, allerdings sind die Pumpen dadurch auch anfälliger für Verstopfungen infolge von Feuchttüchern. In zwei ausgewählten Pumpstationen wird daher im regelmäßigen Abstand von ca. 2 Wochen eine solche Kontrolle und Leerung durchgeführt, um vorhersehbare Störungen gar nicht erst aufkommen zu lassen.


Ebenso informativ waren an diesem Tag auch die Erläuterungen zur Funktion und Notwendigkeit des Rückstauvolumens im Kanal, sowie ein Einblick in die Aufgaben und den Nutzen von Mikroorganismen.

Im Anschluss folgte ein fachlicher Austausch mit der gesamten Belegschaft.



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