Eberhard Schlotter Stiftung: Fläche und Raum in der Malerei

CELLE. Am Sonntag, dem 27. September um 11.30 Uhr findet im Bomann-Museum Celle ein Museumsgespräch mit Dietrun Otten und Reinhold Tautorat von der Schlotter Stiftung statt, das sich mit dem Thema: Fläche und Raum in der Malerei von Eberhard Schlotter beschäftigt.
Die blaue Wand in der Dauerausstellung der Eberhard Schlotter Stiftung im Bomann-Museum bietet nicht nur einen chronologischen Überblick über die Schaffensphasen des Künstlers. Sie ist auch ideal, um über kunsttheoretische Fragen und Kunsttechniken zu diskutieren. Das erste Thema in einer losen Folge von Museumsgesprächen betrifft das Verhältnis von Fläche und Raum.
Seit der Renaissance ist perspektivische Darstellung ein Mittel, um auf der Fläche des Malgrundes die Illusion von Räumlichkeit zu erzeugen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts allerdings lösten Künstler wie Wassily Kandinsky, die Kubisten und Surrealisten u.v.a. die realistische Raumillusion zu Gunsten anderer Konzepte auf. Als Schlotter nach dem Krieg in Darmstadt mit diesen Konzepten in Berührung kam, änderte sich seine Malweise radikal. Bis zu seinem Lebensende hat er das Verhältnis von Raum und Fläche immer wieder neu definiert.
Ort: Bomann-Museum, Kopfbau
Zeit: 11.30 Uhr
Um Anmeldung unter 05141/12 4555 wird gebeten. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Text: Museum














