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Dönair Kebab eröffnet am Lauensteinplatz: Die ersten 100 Döner sind kostenlos

Reber Ari im Dönerladen
Reber Ari eröffnet zum Ferienstart am 2. Juli . (Foto: Audrey-Lynn Struck)

CELLE. Das Celler Schloss, die Pfennigbrücke, das Bomann-Museum und sogar das Logo des Landkreises ziehen sich als Graffiti über die Wände. Davor stehen schlichte Holztische und -stühle, in einer Ecke wartet eine kleine Spielecke auf Kinder. Direkt im Eingangsbereich ist das Herzstück des neuen Ladens: schwarze Fliesen, glänzende Edelstahlgeräte und gleich drei Drehspieße. Kaum zu glauben, dass hier bis vor wenigen Monaten noch Schreib-fit Schmidt untergebracht war. Nach umfangreichen Umbauarbeiten – der Schreibwarenladen hat seine Fläche verkleinert – eröffnet am Donnerstag, 2. Juli, Dönair Kebab.


Von VW zum eigenen Dönerladen


„Ich bin gebürtiger Celler und wollte schon lange einen Dönerladen eröffnen“, erzählt Inhaber Reber Ari. Zwölf Jahre arbeitete er bei Volkswagen in Hannover, zuvor half er regelmäßig im Dönerladen seiner Familie aus. „Viele fahren von Celle nach Hannover, um Berliner Döner zu essen. Ich fand, jetzt ist der richtige Zeitpunkt.“



Graffiti mit Cellebezug


Berlin war dabei zwar die Inspiration, der Laden soll aber bewusst nach Celle passen. Das zeigt sich schon an den Graffiti. Die Idee und den Kontakt zu einem Künstler aus Bielefeld bekam er durch Crispy Kebab Hannover. „Ich wollte keinen Berlin-Bezug an den Wänden haben“, sagt Reber Ari. Stattdessen überlegte er, welche Motive für Celle stehen.


„Wir haben in Celle keinen Döner mit Wow-Effekt. Den möchten wir schaffen.“

Beim Essen setzt er dennoch auf viele Zutaten aus der Hauptstadt: Das Ayran kommt aus Berlin, der Hackfleischspieß besteht nach seinen Angaben zu 96 Prozent aus Fleisch. Dazu gibt es Kalb-, Hähnchen- und Steakdöner sowie eigens in Paderborn gebackenes Brot. „Wir haben in Celle keinen Döner mit Wow-Effekt. Den möchten wir schaffen.“



Schwarzer Tee


Auch beim Service verfolgt der Celler ein klares Konzept. „Der Kunde soll das Gefühl haben, als würde er selbst hinter dem Tresen stehen“, erklärt Reber Ari. Deshalb werde auf individuelle Wünsche eingegangen und nach dem Essen kostenlos schwarzer Tee angeboten.


Der Kunde soll das Gefühl haben, als würde er selbst hinter dem Tresen stehen.“

Für Celle gibt es außerdem eine Besonderheit: Neben Kräuter-, Knoblauch- und scharfer Soße steht auch Tzatziki auf der Karte. „Celle ist eine Tzatziki-Stadt“, sagt er lachend.


Reber Ari vor Dönair Kebab

Spende an Abenteuerspielplatz Lobetal


Zur Eröffnung am Donnerstag öffnet Dönair Kebab ausnahmsweise erst um 12.30 Uhr. Die ersten 100 Döner gibt es kostenlos, anschließend kostet ein Döner inklusive Getränk fünf Euro – unabhängig von der Fleischsorte. Außerdem spendet Reber Ari 500 Euro an den Abenteuerspielplatz Lobetal. Vor dem Laden sorgen Musik, ein Basketballkorb und kleine Überraschungen für Kinder für den passenden Rahmen.


Öffnungszeiten

Täglich von 11.30-21.30 Uhr

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