Deutsche Titelkämpfe im Schwimmen mit Celler Beteiligung


Nachwuchstalent Caroline Back. Foto: Carsten Kramer

BERLIN/CELLE. Wie bereits 2019 werden auch in diesem Jahr die Deutschen Meisterschaften im Schwimmen im Rahmen von „Die Finals 2022“ in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) Berlin vom 23. bis 26.6.2022 ausgetragen und in diesem Rahmen auch live in ARD und ZDF übertragen. Mit im Titelrennen bei diesem hochkarätigen Event ist einmal mehr Philipp Brandt (Jahrgang 1999), der den Celler SC in Berlin vertritt.

Mit der zweitbesten Meldezeit auf seiner Paradestrecke 100m Brust will Brandt vor allem bei diesem Rennen in den Kampf um den deutschen Meistertitel einsteigen. Die magische 1-Minutenmarke zu knacken, ist im Bereich des Möglichen. Doch auch auf der 50- und 200m-Strecke liegt eine Medaille in greifbarer Nähe. „Die Trainingszeiten sind vielversprechend, ich bin fit und konnte mich gut vorbereiten“, resümiert der Celler motiviert die letzten Trainingswochen. Mehr noch als das Rennen um nationale Titel liegt der Schwerpunkt der Vorbereitung jedoch auf dem großen langfristigen Ziel, einer Olympiateilnahme in Paris 2024.

Den Vergleich mit den besten Schwimmern ihrer Altersklasse Deutschlands hat ein weiteres vielversprechendes Schwimmtalent vom CSC schon erfolgreich hinter sich gebracht: Am vergangenen Wochenende fanden im Schwimmsportkomplex Dresden die Deutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf statt. Startberechtigt waren hierbei nur diejenigen Sportler:innen, die in der Bestenliste des Deutschen Schwimmverbands über 200m Lagen unter den TOP 80 des Jahrgangs 2010 oder 2011 geführt wurden. Bei diesem anspruchsvollen Wettkampf werden über 400m Freistil, 200m Lagen sowie die 100- und 200m-Strecke einer Lage und 50m dieser Lage mit Beinschlag Punkte gesammelt und am Ende addiert. Als einzige Schwimmerin aus dem Landkreis Celle konnte sich Caroline Back (Jahrgang 2011) vom Celler Schwimm-Club qualifizieren, die außerdem dem Landeskader Niedersachsen angehört. Caroline entschied sich für den Rückenwettkampf.

Nach sehr guten Leistungen und einer Bronzemedaille bei den norddeutschen Meisterschaften ging Caroline höchst motiviert in die insgesamt fünf Wettkämpfe. Mit einer neuen Bestzeit in 400 Meter Freistil von 05:31,57 stieg die junge Athletin in den Wettkampf ein, um anschließend in ihrer Hauptlage Rücken die 100 und 200 Meter-Distanzen zu absolvieren. Ergänzend kam am Samstag die 50 Meter-Strecke in reiner Rücken-Beinarbeit hinzu.

Den krönenden Abschluss der Deutschen Meisterschaften bildeten dann die 200 Meter Lagen. Hier schwammen die Athlet:innen in lautstarker Kulisse die finalen Platzierungen aus. Auch hier konnte sich Caroline mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 02:55,06 gegen viele starke Konkurrentinnen behaupten.

Ihre erste Teilnahme bei der Deutschen Meisterschaft beendete Caroline mit über 2.000 Punkten und einem hervorragenden 12. Platz. Nach einer intensiven Vorbereitung inklusive 12-tägigem Trainingslager auf Kreta bildete der Wettkampf für Caroline und ihren Trainer Sebastian Brandt einen tollen Saisonabschluss. „Caroline hat gezeigt, wie viel Potenzial sie hat und zählt damit zu den besten Schwimmerinnen ihres Jahrgangs in Deutschland. Ich bin super zufrieden“, so Brandt.


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