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„Der Zustand des Brunnens ist in Ordnung“


Brunnen Pipenposten Altstadt Celle Brandplatz Denkmalpflege
Pipenposten am 7. Mai 2022 Fotos: privat, Peter Müller

CELLE. „Der Zustand des Brunnens ist in Ordnung“, teilt Stadtsprecherin Myriam Meißner mit und beruft sich bei dieser Aussage auf Tanja Gebhardt, die für die Altstadt zuständige Denkmalpflegerin im Neuen Rathaus. CELLEHEUTE erhielt auf die Frage, ob die Sandsteinplatten Schaden genommen hätten durch das Abstemmen der inneren stützenden Stahlbetonwände und wie sie den aktuellen Zustand des denkmalgeschützten Brunnens, der vom Brandplatz entfernt werden soll, einschätze, folgende Antwort:


„Die erwähnten Sandsteinplatten haben laut Auskunft unserer Denkmalpflege keinerlei Schaden genommen. Der Zustand des Brunnens ist in Ordnung.“

Einige Tage zuvor beantwortete Dr. Klaus Püttmann im Namen der übergeordneten Behörde, des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege (NLD) in Lüneburg, eine Anfrage von CELLEHEUTE mit folgenden Sätzen:


„Das NLD ist über das Projekt informiert und kann nur bestätigen, dass das Projekt durch die städtische Denkmalpflege unter Hinzuziehung eines erfahrenen und in der Denkmalpflege versierten Fachbetriebes professionell und sorgsam durchgeführt wird.“


Die Stadt hat einen Steinmetz- und Steinbildhauermeister beauftragt, bereits am 20. April wurde ein Teil der Säule mit der Löwenskulptur darauf abgebaut und die stützende innere Stahlkonstruktion entfernt. Sämtliche denkmalgeschützten Einzelobjekte würden nach Angaben der Verwaltung vor Übergabe an den Bauhof aus erforderlicher denkmalpflegerischer Sicht umfassend dokumentiert.


Im Jahr 1935 war der historische Brunnen von seinem angestammten Platz am Markt auf den Brandplatz verbracht worden. Die Cellesche Zeitung hatte sich seinerzeit schon besorgt gezeigt: Am 20.9.1935 gab ein Mitglied der Redaktion in einem Artikel seiner Hoffnung Ausdruck, der Brunnen möge recht lange auf dem Brandplatz verweilen dürfen. Als Begründung hieß es: „Ob das verwitterte Gestein einen zweiten Umzug ertragen würde, scheint uns sehr fraglich.“



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